Agent-Templates

Agent-Templates sind vorgefertigte Konfigurationen für Chatbots und KI-Agenten: Rolle, Tonfall, Begrüßung und Regeln für die Übergabe an einen Mitarbeiter sind vorformuliert. Bei SendSeven sind es 55 Prompt-Presets in fünf Kategorien und elf Sprachen, die Sie im Bot-Editor laden und anpassen.

Was sind Agent-Templates?

Agent-Templates sind vorgefertigte Konfigurationen für Chatbots und KI-Agenten. Statt einen Bot von Grund auf zu bauen, also Rolle, Tonfall, Regeln und Begrüßung selbst zu formulieren, starten Sie mit einer Vorlage, passen sie an Ihre Marke an und veröffentlichen sie.

Der Begriff ist branchenüblich und nicht einheitlich definiert. Manche Anbieter meinen damit fertige Bots, andere nur Prompt-Bausteine. Gemeinsam ist allen: eine Vorlage ist ein Startpunkt, kein fertiges Produkt.

Was in einer Vorlage steckt

  • Rolle und Aufgabe: wofür der Bot zuständig ist und wofür ausdrücklich nicht.
  • Tonfall: wie formell oder locker geantwortet wird.
  • Begrüßung: die erste Nachricht, die der Kontakt sieht.
  • Regeln für die Übergabe: wann an einen Mitarbeiter weitergegeben wird.
  • Fallback: was der Bot sagt, wenn er nicht weiterweiß und niemand verfügbar ist.

Agent-Templates bei SendSeven

SendSeven kennt zwei Bot-Typen, nicht ein Dutzend Vorlagen-Kategorien:

Die zwei Bot-Typen bei SendSeven und der Flow als drittes Bauteil
BauteilWas es tutTypischer Einsatz
KI-AssistentAntwortet in natürlicher Sprache aus Ihrer Wissensdatenbank (RAG), nennt Quellen und übergibt bei niedriger Sicherheit.Support, Vertrieb, FAQ
Keyword-BotVergleicht eingehende Nachrichten mit einer Stichwortliste und antwortet mit einer festen Nachricht, Medien, einer Vorlage oder einem Button-Menü. Ohne KI.Abwesenheitsantwort, einfaches Menü
FlowEigenes Bauteil, kein Bot-Typ: ein Ablauf aus Schritten wie Senden, Warten, Verzweigen, Eingabe erfassen, Taggen, Webhook.Mehrstufige Abläufe, Datenerfassung

Die Vorlagen liegen nicht als fertige Bots bereit, sondern als Prompt-Presets im Bot-Editor: 55 Stück, fünf Kategorien (Support, Vertrieb, FAQ, E-Mail und eine eigene) in elf Sprachen. Jede beschreibt Rolle, Tonfall, erwünschtes und unerwünschtes Verhalten sowie den Umgang mit der Übergabe. Sie laden eine Vorlage in den Prompt Ihres KI-Assistenten und bearbeiten sie dort weiter.

Von der Vorlage zum eigenen Bot

  1. Bot-Typ wählen: KI-Assistent für Fragen in freier Sprache, Keyword-Bot für feste Stichworte.
  2. Prompt-Vorlage laden: passende Kategorie und Sprache wählen, dann auf Ihre Marke umschreiben.
  3. Wissensdatenbank verknüpfen: beim KI-Assistenten die Ordner auswählen, aus denen geantwortet werden darf.
  4. Übergabe festlegen: ab welchem Konfidenzscore ein Mensch übernimmt und welches Team das ist.
  5. Veröffentlichen: festlegen, wo der Bot arbeitet, im Website-Widget, auf einem Kanal wie WhatsApp, Telegram, Messenger, Instagram oder E-Mail, oder über die API.
  6. Testen: vorher einmal selbst durchspielen, inklusive der Fälle, die der Bot nicht kann.

Warum mit einer Vorlage starten

  • Schneller Anfang: Sie schreiben keinen Prompt von Null, sondern kürzen und schärfen einen vorhandenen.
  • Vollständigkeit: Punkte, die Einsteiger vergessen, etwa Fallback und Übergabe, sind schon vorgesehen.
  • Mehrsprachig: die Vorlagen liegen in elf Sprachen vor, nicht nur auf Englisch.
  • Einheitliche Qualität: bauen mehrere Kollegen Bots, klingen sie nicht völlig verschieden.

Wann sich eine Vorlage nicht lohnt

  • Wenn Ihr Anwendungsfall so speziell ist, dass keine Kategorie annähernd passt.
  • Wenn der Bot vor allem Daten aus einem eigenen System braucht. Dann führt ein Flow mit Webhook weiter als ein Prompt.
  • Wenn Ihre Markenstimme sehr eigen ist. Dann ist die Vorlage nur ein Gerüst, das Sie ohnehin komplett neu formulieren.

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist der Weg über eine Vorlage der kürzere. Wie ein KI-Chatbot im Betrieb aussieht, zeigt unsere Seite zu KI-Bots.