WhatsApp-Preise 2026: Was Meta ändert und was gleich bleibt
Kai Viertel, Co-Founder & CMO
Meta ändert 2026 die WhatsApp-Preise an drei Stellen: Metas KI-Assistent wird ab August token-basiert, ab Oktober werden Service- und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster kostenpflichtig, und dieselbe Oktober-Karte hebt die Marketing-Preise in sieben von 21 Märkten an. Neu ist ein Freikontingent: 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben frei. Was das für ein DACH-KMU kostet, warum der deutsche Satz unverändert bleibt und warum Meta erhöht und nicht SendSeven.
TL;DR
Meta ändert 2026 die Preise der WhatsApp Business API an drei Stellen. Ab 1. August 2026 rechnet Meta seinen eigenen KI-Assistenten, den Meta Business Agent, token-basiert ab (2,00 USD pro 1 Mio. Tokens). Ab 1. Oktober 2026 werden Service- und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster kostenpflichtig, sie kosten dann Metas Per-Nachricht-Satz. Die Sätze stehen inzwischen fest: Eine Service-Nachricht kostet dann genau so viel wie eine Utility- oder Authentication-Nachricht im selben Markt, in Deutschland 0,0456 €. Neu ist dabei ein Freikontingent: 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben kostenlos, berechnet wird erst ab der 1.001. Dieselbe Oktober-Karte hebt außerdem die Marketing-Listenpreise in sieben von 21 Märkten an, das Vereinigte Königreich um 20,1 Prozent und Mexiko um 30,0 Prozent; für Deutschland ändert sich dort nichts, und Polen wird eigener Markt und 57,4 Prozent günstiger. Das Wichtigste vorweg: Meta erhöht die Kosten, nicht SendSeven. Meta rechnet seine Konversationsgebühren direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung; unser Plattformpreis bleibt unverändert ab EUR 49/Monat (Basic-Plan). Eingehende Nachrichten bleiben immer kostenlos, und Metas Token-Preis gilt nur für Metas eigenes KI-Produkt, nicht für die KI in SendSeven.
Was ändert sich 2026 bei den WhatsApp-Preisen?
2026 ändert Meta die Preise für die WhatsApp Business Platform an drei getrennten Stellen. Alle drei sind Kosten, die Meta selbst erhebt, nicht SendSeven. Kurz zusammengefasst:
- Ab 1. August 2026: Metas eigener KI-Assistent, der Meta Business Agent, wird token-basiert abgerechnet. Für die meisten KMU der kleinere Punkt.
- Ab 1. Oktober 2026: Service- und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster sind nicht mehr generell kostenlos. 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben aber frei. Das ist die relevante Änderung für den Kundenservice.
- Ebenfalls ab 1. Oktober 2026: Eine neue Preisliste hebt die Marketing-Listenpreise in sieben der 21 Märkte an, für die wir Preise ausweisen, lässt die übrigen unberührt und macht Polen zu einem eigenen, deutlich günstigeren Markt. Der deutsche Satz bleibt, wie er ist.
Beide Termine betreffen Metas Gebühren. Ihr SendSeven-Plattformpreis bleibt unverändert. Meta rechnet seine Gebühren direkt und unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung mit Ihnen ab. Was das konkret für Ihre Rechnung bedeutet, rechnen wir weiter unten an einem Beispiel durch.
Änderung 1: Meta Business Agent wird token-basiert (ab 1. August 2026)
Der Meta Business Agent ist Metas eigener KI-Assistent für Unternehmen. Ab 1. August 2026 rechnet Meta ihn nach Tokens ab: 2,00 USD pro 1 Mio. Tokens, wobei Eingabe und Ausgabe zusammen gezählt werden. Das entspricht grob 4 bis 5 US-Cent pro Nachricht.
Wichtig: Das ist Metas KI, nicht die KI in SendSeven
Der Token-Preis gilt ausschließlich für den Meta Business Agent, ein Produkt von Meta. Die KI in SendSeven, also Ihre Bots, die Wissensdatenbank und automatische KI-Antworten, läuft auf Google Vertex AI (Gemini) und wird in Frankfurt verarbeitet. Wenn Sie die SendSeven-KI nutzen, fällt Metas Token-Gebühr nicht an. Kurz: KI auf WhatsApp kostet Sie mit SendSeven nicht plötzlich Tokens.
Für die meisten KMU ist dieser Punkt damit schnell erledigt. Wer Metas eigenen Agenten nicht einsetzt, ist von der Token-Abrechnung nicht betroffen.
Änderung 2: Service- und Utility-Nachrichten werden kostenpflichtig (ab 1. Oktober 2026)
Das ist die Änderung, die den Kundenservice betrifft. Ab 1. Oktober 2026 sind zwei bisher kostenlose Nachrichtentypen im 24-Stunden-Fenster nicht mehr gratis:
- Service-Nachrichten: die freien Antworten Ihres Teams innerhalb des 24-Stunden-Kundenservice-Fensters, also nachdem ein Kunde Ihnen geschrieben hat. Diese Sitzungsnachrichten waren seit November 2024 kostenfrei.
- Utility-Nachrichten im Fenster: Vorlagen wie Bestellbestätigungen oder Terminerinnerungen, die innerhalb des Fensters verschickt werden. Sie waren seit 1. Juli 2025 kostenfrei.
Ab 1. Oktober werden beide pro Nachricht berechnet, zu Metas landesspezifischem Satz für Utility- und Authentication-Templates. Auf Service-Nachrichten gibt es dabei keine Mengenrabatte. Meta hat die nach Land gestaffelten Sätze inzwischen veröffentlicht: In allen 47 Märkten kostet eine Service-Nachricht genau so viel wie eine Utility- oder Authentication-Nachricht im selben Markt, in Deutschland 0,0456 € je Nachricht.
Neu: 1.000 Service-Nachrichten pro Monat bleiben frei
Meta führt zum 1. Oktober 2026 zugleich ein Freikontingent ein: Jede Telefonnummer erhält 1.000 kostenlose Service-Nachrichten pro Monat, berechnet wird erst ab der 1.001. Das Kontingent wird monatlich zurückgesetzt und nicht in den Folgemonat übertragen. Für einen Betrieb mit weniger als 1.000 Service-Antworten je Nummer und Monat ändert sich an der Meta-Rechnung damit nichts. Nicht zu verwechseln mit dem alten Freikontingent von 1.000 Konversationen, das Meta am 1. Juli 2025 abgeschafft hat: Gezählt werden jetzt einzelne Service-Nachrichten, nicht 24-Stunden-Fenster.
Änderung 3: Marketing-Preise steigen in sieben Märkten (ab 1. Oktober 2026)
Die Oktober-Karte regelt nicht nur den Preis für Service-Nachrichten. Sie ist eine komplett neue Preisliste und verschiebt auch die Marketing-Listenpreise. Von den 21 Märkten, für die wir Preise ausweisen, steigen sieben, dreizehn bleiben exakt dort, wo sie sind, und einer kommt neu dazu.
Für Deutschland ändert sich an dieser Stelle nichts. Der deutsche Marketing-Satz bleibt bei 0,1131 € pro Nachricht, der Utility-Satz bei 0,0456 €. Wer Marketing-Vorlagen nur in Deutschland verschickt, ist von diesem Teil der Änderung nicht betroffen. Relevant wird die neue Karte, sobald Sie ins Ausland senden. Zuerst die europäischen Nachbarmärkte, danach die übrigen:
| Markt | Marketing heute | Ab 1. Oktober 2026 | Änderung |
|---|---|---|---|
| Vereinigtes Königreich | 0,0438 € | 0,0526 € | +20,1 % |
| Italien | 0,0572 € | 0,0658 € | +15,0 % |
| Spanien | 0,0509 € | 0,0585 € | +14,9 % |
| Polen (heute als Rest Mittel- und Osteuropa abgerechnet) | 0,0712 € | 0,0303 € | −57,4 % |
| Mexiko | 0,0253 € | 0,0329 € | +30,0 % |
| Saudi-Arabien | 0,0414 € | 0,0476 € | +15,0 % |
| Rest Naher Osten | 0,0282 € | 0,0324 € | +14,9 % |
| Vereinigte Arabische Emirate | 0,0415 € | 0,0476 € | +14,7 % |
Unverändert auf der Marketing-Seite bleiben neben Deutschland auch Frankreich mit 0,0712 € und Nordamerika mit 0,0207 €, dazu Rest Westeuropa, Rest Mittel- und Osteuropa, Brasilien, Argentinien, Chile, Kolumbien, Peru, Rest Lateinamerika, die Türkei und Ägypten.
Was das für deutsche Exportabsender heißt
Rechnen Sie mit 10.000 Marketing-Nachrichten im Monat: Dieselbe Kampagne kostet ab Oktober im Vereinigten Königreich 526,00 € statt 438,00 €, in Italien 658,00 € statt 572,00 € und in Spanien 585,00 € statt 509,00 €. Das sind 88, 86 beziehungsweise 76 Euro mehr pro Markt und Monat. In Deutschland bleibt dieselbe Menge bei 1.131,00 €. Deutschland ist damit weiterhin der teuerste Markt auf der ganzen Karte, aber der einzige dieser vier, der nicht zusätzlich teurer wird.
Polen ist der einzige Markt auf der Liste, der günstiger wird, und der Grund dafür ist kein Rabatt, sondern eine neue Einteilung: Bis zum 30. September rechnet Meta Polen innerhalb des Sammelmarkts „Rest Mittel- und Osteuropa“ ab, ab dem 1. Oktober ist es ein eigener Markt. Marketing fällt damit von 0,0712 € auf 0,0303 €, Utility von 0,0175 € auf 0,0101 €, also um 57,4 beziehungsweise 42,3 Prozent. Weil eine Service-Antwort ab demselben Datum zum Utility-Satz abgerechnet wird, gilt der niedrigere Preis dort auch für den Kundenservice.
Auf der Utility-Seite bewegt sich genau ein Satz: Peru steigt von 0,0166 € auf 0,0249 €, also um 50,0 Prozent. Dieser Satz zählt ab Oktober doppelt, weil eine Service-Antwort zum Utility-Satz abgerechnet wird. Überall sonst bleiben die Utility- und Authentication-Sätze, wie sie sind; deshalb gelten die Service-Zahlen weiter unten in diesem Artikel unverändert.
Zwei praktische Folgen. Wenn Marketing-Vorlagen einen nennenswerten Teil Ihres Volumens im Vereinigten Königreich, in Italien, Spanien, Mexiko, Saudi-Arabien, den Emiraten oder im übrigen Nahen Osten ausmachen, kalkulieren Sie ab Oktober mit dem neuen Satz. Und der Abstand zwischen einer Marketing- und einer Utility-Vorlage ist in genau diesen Märkten größer geworden. Die Kategorie, in der Ihre Vorlage landet, verdient damit mehr Aufmerksamkeit als bisher.
Die Zeitleiste: was wann passiert
Drei Termine sind relevant. So sieht der Fahrplan bis Oktober aus:
| Datum | Was passiert |
|---|---|
| 1. August 2026 | Meta Business Agent (Metas eigene KI) wird token-basiert abgerechnet: 2,00 USD pro 1 Mio. Tokens. |
| 1. September 2026 | Meta hat die landesspezifischen Per-Nachricht-Sätze veröffentlicht: Service kostet überall den Utility- und Authentication-Satz. Auf derselben Karte stehen die neuen Marketing-Sätze. Zugleich hat Meta das monatliche Freikontingent angekündigt. |
| 1. Oktober 2026 | Service-Nachrichten und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster werden kostenpflichtig. Zugleich startet das Freikontingent von 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat. Am selben Tag tritt die neue Preisliste in Kraft: Marketing wird in sieben Märkten teurer, Perus Utility-Satz steigt, und Polen wird eigener Markt. |
Bis dahin bleibt alles wie gewohnt. Sie haben also Zeit, Ihre Abläufe in Ruhe anzuschauen.
Was bedeutet das für Ihre Kosten?
Die wichtigste Einordnung zuerst: Meta erhöht die Kosten, nicht SendSeven. Sie erhalten zwei getrennte Rechnungen, die niemals vermischt werden:
- Die SendSeven-Rechnung: unser Plattformpreis ab EUR 49/Monat (Basic-Plan, alle 8 Kanäle inklusive), ohne Per-Nutzer-Gebühr, plus unsere eigene Nachrichtenrate bei Mehrverbrauch über das Inklusivvolumen hinaus. Dieser Anteil bleibt unverändert.
- Die Meta-Rechnung: die Gebühr, die Meta direkt und unabhängig von SendSeven pro Nachricht erhebt. Genau diese Position bewegt sich ab 1. Oktober, für Service-Antworten von 0 € auf Metas Per-Nachricht-Satz – allerdings erst ab der 1.001. Service-Nachricht je Telefonnummer und Monat.
Auf unserer Preisseite steht es genauso: Meta rechnet seine Konversationsgebühren direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung. Von SendSeven kommt eine feste Grundgebühr mit einem Inklusivvolumen, darüber ein fester Preis pro Nachricht, kein Prozentsatz auf Metas Preisliste.
Zwei Missverständnisse, die jetzt oft aufkommen, wollen wir gerade rücken:
- Eingehende Nachrichten bleiben kostenlos. Das ist eine andere Ebene: Wenn Ihr Kunde Ihnen auf WhatsApp schreibt, ist das weiterhin gratis, auf beiden Seiten und in jedem Tarif. Die Oktober-Änderung betrifft nur die ausgehende Antwort Ihres Unternehmens im Fenster.
- Das 24-Stunden-Fenster verschwindet nicht. Sie können weiterhin frei antworten, ohne Template, solange das Fenster offen ist. Diese Antwort ist ab Oktober nur nicht mehr grundsätzlich kostenlos: Die ersten 1.000 je Nummer und Monat bleiben frei, erst danach berechnet Meta seinen Satz.
Rechenbeispiel: KMU mit 3.000 Service-Antworten
Nehmen wir ein typisches DACH-KMU, das pro Monat rund 3.000 Service-Antworten im 24-Stunden-Fenster verschickt, zum Beispiel Rückfragen zu Bestellungen oder Terminen. Heute zahlt es dafür 0 € an Meta. Ab Oktober sind bei einer Telefonnummer die ersten 1.000 dieser Antworten weiterhin frei, berechnet werden also 2.000. So sieht die Rechnung vorher und nachher aus:
| Position | Berechnet von | Heute (bis 30. Sep 2026) | Ab 1. Oktober 2026 |
|---|---|---|---|
| Plattform-Grundgebühr (Basic-Plan, 2.500 Nachrichten inklusive) | SendSeven | EUR 49/Monat | EUR 49/Monat (unverändert) |
| SendSeven-Mehrverbrauch: 500 Nachrichten über dem Kontingent × 0,02 € | SendSeven | 10 € | 10 € (unverändert) |
| Meta-Gebühr (direkt von Meta abgerechnet): 3.000 Antworten, davon 1.000 frei | Meta | 0 € | rund 91 €* |
*Illustrativ mit dem aktuellen deutschen Utility- und Authentication-Satz von 0,0456 € gerechnet. Von den 3.000 Service-Antworten deckt Metas monatliches Freikontingent 1.000 ab, berechnet werden die übrigen 2.000 (2.000 × 0,0456 € = 91,20 €); das Beispiel geht von einer Telefonnummer aus. Ab 1. Oktober 2026 kostet eine Service-Antwort exakt diesen Utility- und Authentication-Satz, die Rechnung ist damit keine Schätzung mehr. Die SendSeven-Grundgebühr von EUR 49/Monat deckt bereits 2.500 Nachrichten ab, nur die verbleibenden 500 Nachrichten dieses Beispiels werden zum Mehrverbrauchssatz von 0,02 € berechnet.
Unterm Strich bewegt sich vor allem eine Zeile: Metas eigene, direkt abgerechnete Gebühr steigt von 0 € auf rund 91 € im Monat. Ein kleinerer Betrieb mit 800 Service-Antworten im Monat bleibt dagegen bei 0 €, weil er unter dem Freikontingent bleibt. Was SendSeven berechnet, bleibt für dieses Beispiel bei 49 € Grundgebühr plus 10 € Mehrverbrauch. Genau deshalb ist es wichtig, die beiden Rechnungen auseinanderzuhalten, wenn Sie Ihre Kosten planen.
Nicht betroffen: Ihre anderen Kanäle
Diese Änderung betrifft nur WhatsApp. Ihre übrigen Kanäle in SendSeven sind davon nicht berührt: Telegram, SMS, Messenger, Instagram, Browser Push, Live-Chat und E-Mail rechnen unabhängig von Metas WhatsApp-Sätzen ab.
Für viele Anliegen lohnt es sich ohnehin, den passenden Kanal zu wählen. Eine kurze Terminerinnerung kann per SMS oder Browser Push günstiger laufen als über eine kostenpflichtige WhatsApp-Vorlage. Ein Posteingang, alle Kanäle, eine Entscheidung pro Nachricht.
Wie Sie die Mehrkosten abfedern
Die Erhöhung kommt von Meta, aber Sie haben mehrere Hebel, um Ihre WhatsApp-Kosten im Griff zu behalten. Alle sind bereits in SendSeven enthalten:
- Automatisierung und KI nutzen. Wenn Bots und Ihre Wissensdatenbank ein Anliegen direkt lösen, brauchen Sie weniger manuelle Service-Antworten. Weniger Nachrichten bedeuten eine kleinere Meta-Position.
- Die richtige Template-Kategorie wählen. Eine als Marketing eingestufte Vorlage ist teurer als eine Utility-Vorlage. Unser kostenloser WhatsApp-Template-Generator warnt Sie, wenn eine Vorlage von Utility zu Marketing umgestuft zu werden droht.
- Kosten im Analytics-Dashboard beobachten. Das Dashboard zeigt Ihre Nachrichtenkosten pro Kategorie, sodass Sie die neue Meta-Position ab Oktober sofort sehen und gegensteuern können.
- Mit beiden Positionen planen. Meta rechnet seine Konversationskosten direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung. Von SendSeven kommt eine feste Grundgebühr mit einem Inklusivvolumen, darüber ein fester Preis pro Nachricht, kein Prozentsatz auf Metas Preisliste und keine Per-Nutzer-Gebühr. Beide Zahlen kennen Sie, bevor Sie senden.
Wie sich die WhatsApp-Kosten grundsätzlich zusammensetzen, lesen Sie im WhatsApp Business API Kosten-Leitfaden. Und wie sich verschiedene Anbieter beim Preis unterscheiden, zeigt unser Anbietervergleich 2026.
Häufig gestellte Fragen
Erhöht SendSeven 2026 die Preise?
Nein. Die Preisänderungen kommen von Meta, nicht von SendSeven. Meta rechnet seine Konversationsgebühren direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung. Der SendSeven-Plattformpreis bleibt unverändert ab EUR 49/Monat (Basic-Plan), ohne Per-Nutzer-Gebühr.
Kostet die KI in SendSeven jetzt Tokens?
Nein. Metas Token-Preis von 2,00 USD pro 1 Mio. Tokens gilt nur für den Meta Business Agent, Metas eigenen KI-Assistenten. Die KI in SendSeven läuft auf Google Vertex AI (Gemini), verarbeitet in Frankfurt, und löst Metas Token-Gebühr nicht aus.
Was genau wird ab 1. Oktober 2026 kostenpflichtig?
Zwei bisher kostenlose Nachrichtentypen: Service-Nachrichten (die freien Antworten Ihres Teams im 24-Stunden-Fenster, gratis seit November 2024) und Utility-Nachrichten innerhalb dieses Fensters (gratis seit 1. Juli 2025). Beide kosten dann Metas landesspezifischen Per-Nachricht-Satz. Bei Service-Nachrichten bleiben allerdings die ersten 1.000 je Telefonnummer und Monat kostenlos, berechnet wird ab der 1.001.
Verschwindet das 24-Stunden-Fenster?
Nein. Sie können weiterhin frei und ohne Template antworten, solange das Fenster offen ist. Diese Antwort ist ab 1. Oktober 2026 nur nicht mehr grundsätzlich kostenlos: Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben frei, erst danach berechnet Meta seinen Satz.
Was kostet eine Service-Antwort dann?
Sie kostet Metas landesspezifischen Satz für Utility- und Authentication-Templates, in Deutschland 0,0456 € pro Nachricht. Mengenrabatte gibt es darauf nicht, wohl aber ein Freikontingent: Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat sind kostenlos.
Ändern sich am 1. Oktober auch die Marketing-Preise?
Ja, in einigen Märkten. Die Oktober-Karte hebt die Marketing-Listenpreise in sieben der 21 Märkte an, für die wir Preise ausweisen: Mexiko um 30,0 Prozent, das Vereinigte Königreich um 20,1 Prozent, Italien und Saudi-Arabien um 15,0 Prozent, Spanien und der Rest des Nahen Ostens um 14,9 Prozent und die Vereinigten Arabischen Emirate um 14,7 Prozent. Deutschland, Frankreich, Nordamerika, Brasilien, die Türkei und die übrigen Märkte auf unserer Liste behalten ihren heutigen Marketing-Satz. Auf der Utility-Seite bewegt sich nur Peru, von 0,0166 € auf 0,0249 €.
Warum wird Polen günstiger?
Weil Meta es herauslöst. Bis zum 30. September rechnet Meta Polen innerhalb des Sammelmarkts „Rest Mittel- und Osteuropa“ ab, zu 0,0712 € pro Marketing-Nachricht. Ab dem 1. Oktober ist Polen ein eigener Markt zu 0,0303 €, also 57,4 Prozent weniger. Utility, Authentication und der neue Service-Satz fallen zum selben Datum von 0,0175 € auf 0,0101 €. Polen ist der einzige Markt auf unserer Liste, der auf dieser Karte günstiger wird.
Gibt es ab Oktober noch kostenlose Service-Nachrichten?
Ja. Meta gewährt ab 1. Oktober 2026 ein Freikontingent von 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat. Berechnet wird erst ab der 1.001. Nachricht. Das Kontingent wird monatlich zurückgesetzt und nicht in den Folgemonat übertragen. Wer weniger als 1.000 Service-Antworten pro Nummer und Monat verschickt, zahlt an Meta also weiterhin nichts.
Sind eingehende Nachrichten weiterhin kostenlos?
Ja. Wenn ein Kunde Ihnen schreibt, ist das immer kostenlos, auf beiden Seiten und in jedem Tarif. Die Oktober-Änderung betrifft nur die ausgehende Antwort Ihres Unternehmens im Fenster.
Betrifft das auch Telegram, SMS oder E-Mail?
Nein. Diese Änderung betrifft nur WhatsApp. Telegram, SMS, Messenger, Instagram, Browser Push, Live-Chat und E-Mail rechnen unabhängig von Metas WhatsApp-Sätzen ab.
Stehen die genauen Preise schon fest?
Ja. Meta hat die nach Land gestaffelten Sätze veröffentlicht: Ab dem 1. Oktober 2026 kostet eine Service-Nachricht genau so viel wie eine Utility- oder Authentication-Nachricht im selben Markt, ohne Mengenrabatt. Zusätzlich gilt ein Freikontingent von 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat.
Fazit
2026 wird WhatsApp an drei Stellen teurer, und in allen drei Fällen ist es Meta, das die Preise anhebt. Der Meta Business Agent wird ab August token-basiert abgerechnet, betrifft aber nur, wer Metas eigene KI einsetzt. Der spürbare Punkt kommt am 1. Oktober: Service-Nachrichten und Utility-Nachrichten im Fenster werden kostenpflichtig, zu Metas Per-Nachricht-Satz, der dem Utility- und Authentication-Satz des jeweiligen Marktes entspricht. Wer im Monat unter 1.000 Service-Antworten je Telefonnummer bleibt, zahlt dank des neuen Freikontingents allerdings weiterhin nichts. Dieselbe Karte hebt die Marketing-Preise in sieben Märkten an, darunter das Vereinigte Königreich und Mexiko, lässt Deutschland, Frankreich und Nordamerika, wo sie sind, und macht Polen zu einem eigenen Markt zu deutlich weniger als der Hälfte des heutigen Satzes.
Für Sie als SendSeven-Kunde bleibt die Rechnung planbar. Unser Plattformpreis ändert sich nicht, Meta rechnet seine Gebühren direkt und unabhängig von uns mit Ihnen ab, und eingehende Nachrichten bleiben kostenlos. Meta wird teurer, unser Plattformpreis bleibt stabil und transparent. Mit Automatisierung, der richtigen Template-Kategorie und dem Blick ins Analytics-Dashboard halten Sie die Mehrkosten klein.
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