WhatsApp-Preise 2026: Was Meta geändert hat und was gleich bleibt
Kai Viertel, Co-Founder & CMO
Meta hat 2026 die WhatsApp-Preise an drei Stellen geändert: Metas KI-Assistent wird seit August token-basiert abgerechnet, seit dem 1. Oktober sind Service- und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster kostenpflichtig, und dieselbe Oktober-Karte hat die Marketing-Preise in sieben von 21 Märkten angehoben. Neu ist ein Freikontingent: Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben kostenlos. Was das für ein DACH-KMU kostet, warum der deutsche Satz unverändert geblieben ist und warum Meta erhöht hat und nicht SendSeven.
TL;DR
Meta hat 2026 die Preise der WhatsApp Business API an drei Stellen geändert. Seit dem 1. August 2026 rechnet Meta seinen eigenen KI-Assistenten, den Meta Business Agent, token-basiert ab (2,00 USD pro 1 Mio. Tokens). Seit dem 1. Oktober 2026 sind Service- und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster kostenpflichtig, bis zum 30. September 2026 waren sie kostenlos. Eine Service-Nachricht kostet jetzt genau so viel wie eine Utility- oder Authentication-Nachricht im selben Markt, in Deutschland 0,0456 €. Neu ist dabei ein Freikontingent: Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben kostenlos, berechnet wird ab der 1.001. Dieselbe Oktober-Karte hat außerdem die Marketing-Listenpreise in sieben von 21 Märkten angehoben, im Vereinigten Königreich um 20,1 Prozent und in Mexiko um 30,0 Prozent; für Deutschland hat sich dort nichts geändert, und Polen ist jetzt ein eigener Markt und 57,4 Prozent günstiger. Das Wichtigste vorweg: Meta hat die Kosten erhöht, nicht SendSeven. Meta rechnet seine Nachrichtengebühren direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung; unser Plattformpreis bleibt unverändert ab EUR 49/Monat (Basic-Plan). Eingehende Nachrichten sind immer kostenlos, und Metas Token-Preis gilt nur für Metas eigenes KI-Produkt, nicht für die KI in SendSeven.
Was hat sich 2026 bei den WhatsApp-Preisen geändert?
2026 hat Meta die Preise für die WhatsApp Business Platform an drei getrennten Stellen geändert. Alle drei sind Kosten, die Meta selbst erhebt, nicht SendSeven. Kurz zusammengefasst:
- Seit 1. August 2026: Metas eigener KI-Assistent, der Meta Business Agent, wird token-basiert abgerechnet. Für die meisten KMU der kleinere Punkt.
- Seit 1. Oktober 2026: Service- und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster kosten Metas Utility-Satz, bis zum 30. September 2026 waren sie kostenlos. Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben kostenlos. Das ist die relevante Änderung für den Kundenservice.
- Ebenfalls seit 1. Oktober 2026: Eine neue Preisliste hat die Marketing-Listenpreise in sieben der 21 Märkte angehoben, für die wir Preise ausweisen, die übrigen unberührt gelassen und Polen zu einem eigenen, deutlich günstigeren Markt gemacht. Der deutsche Satz ist geblieben, wie er war.
Beide Termine betreffen Metas Gebühren. Ihr SendSeven-Plattformpreis bleibt unverändert. Meta rechnet seine Gebühren direkt und unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung mit Ihnen ab. Was das konkret für Ihre Rechnung bedeutet, rechnen wir weiter unten an einem Beispiel durch.
Änderung 1: Meta Business Agent ist token-basiert (seit 1. August 2026)
Der Meta Business Agent ist Metas eigener KI-Assistent für Unternehmen. Seit dem 1. August 2026 rechnet Meta ihn nach Tokens ab: 2,00 USD pro 1 Mio. Tokens, wobei Eingabe und Ausgabe zusammen gezählt werden. Das entspricht grob 4 bis 5 US-Cent pro Nachricht.
Wichtig: Das ist Metas KI, nicht die KI in SendSeven
Der Token-Preis gilt ausschließlich für den Meta Business Agent, ein Produkt von Meta. Die KI in SendSeven, also Ihre Bots, die Wissensdatenbank und automatische KI-Antworten, läuft in der EU. Wenn Sie die SendSeven-KI nutzen, fällt Metas Token-Gebühr nicht an. Kurz: KI auf WhatsApp kostet Sie mit SendSeven nicht plötzlich Tokens.
Für die meisten KMU ist dieser Punkt damit schnell erledigt. Wer Metas eigenen Agenten nicht einsetzt, ist von der Token-Abrechnung nicht betroffen.
Änderung 2: Service- und Utility-Nachrichten sind kostenpflichtig (seit 1. Oktober 2026)
Das ist die Änderung, die den Kundenservice betrifft. Seit dem 1. Oktober 2026 sind zwei Nachrichtentypen im 24-Stunden-Fenster nicht mehr gratis, die bis zum 30. September 2026 kostenlos waren:
- Service-Nachrichten: die freien Antworten Ihres Teams innerhalb des 24-Stunden-Kundenservice-Fensters, also nachdem ein Kunde Ihnen geschrieben hat. Diese Sitzungsnachrichten waren von November 2024 bis zum 30. September 2026 kostenfrei.
- Utility-Nachrichten im Fenster: Vorlagen wie Bestellbestätigungen oder Terminerinnerungen, die innerhalb des Fensters verschickt werden. Sie waren vom 1. Juli 2025 bis zum 30. September 2026 kostenfrei.
Seit dem 1. Oktober werden beide pro Nachricht berechnet, zu Metas landesspezifischem Satz für Utility- und Authentication-Templates. Auf Service-Nachrichten gibt es dabei keine Mengenrabatte. Nach Metas nach Land gestaffelter Preisliste kostet in allen 47 Märkten eine Service-Nachricht genau so viel wie eine Utility- oder Authentication-Nachricht im selben Markt, in Deutschland 0,0456 € je Nachricht.
Neu: 1.000 Service-Nachrichten pro Monat bleiben kostenlos
Meta hat zum 1. Oktober 2026 zugleich ein Freikontingent eingeführt: Jede Telefonnummer erhält 1.000 kostenlose Service-Nachrichten pro Monat, berechnet wird erst ab der 1.001. Das Kontingent wird monatlich zurückgesetzt und nicht in den Folgemonat übertragen. Für einen Betrieb mit weniger als 1.000 Service-Antworten je Nummer und Monat bleiben diese Antworten damit kostenlos; Utility-Vorlagen im Fenster berechnet Meta dagegen ab der ersten. Nicht zu verwechseln mit dem alten Freikontingent von 1.000 Konversationen, das Meta am 1. Juli 2025 abgeschafft hat: Gezählt werden jetzt einzelne Service-Nachrichten, nicht 24-Stunden-Fenster.
Änderung 3: Marketing-Preise in sieben Märkten gestiegen (seit 1. Oktober 2026)
Die Oktober-Karte regelt nicht nur den Preis für Service-Nachrichten. Sie ist eine komplett neue Preisliste und hat auch die Marketing-Listenpreise verschoben. Von den 21 Märkten, für die wir Preise ausweisen, sind sieben gestiegen, dreizehn exakt dort geblieben, wo sie waren, und einer ist neu dazugekommen.
Für Deutschland hat sich an dieser Stelle nichts geändert. Der deutsche Marketing-Satz bleibt bei 0,1131 € pro Nachricht, der Utility-Satz bei 0,0456 €. Wer Marketing-Vorlagen nur in Deutschland verschickt, ist von diesem Teil der Änderung nicht betroffen. Relevant wird die neue Karte, sobald Sie ins Ausland senden. Zuerst die europäischen Nachbarmärkte, danach die übrigen:
| Markt | Bis 30. September 2026 | Seit 1. Oktober 2026 | Änderung |
|---|---|---|---|
| Vereinigtes Königreich | 0,0438 € | 0,0526 € | +20,1 % |
| Italien | 0,0572 € | 0,0658 € | +15,0 % |
| Spanien | 0,0509 € | 0,0585 € | +14,9 % |
| Polen (bis 30. September 2026 als Rest Mittel- und Osteuropa abgerechnet) | 0,0712 € | 0,0303 € | −57,4 % |
| Mexiko | 0,0253 € | 0,0329 € | +30,0 % |
| Saudi-Arabien | 0,0414 € | 0,0476 € | +15,0 % |
| Rest Naher Osten | 0,0282 € | 0,0324 € | +14,9 % |
| Vereinigte Arabische Emirate | 0,0415 € | 0,0476 € | +14,7 % |
Unverändert geblieben sind auf der Marketing-Seite neben Deutschland auch Frankreich mit 0,0712 € und Nordamerika mit 0,0207 €, dazu Rest Westeuropa, Rest Mittel- und Osteuropa, Brasilien, Argentinien, Chile, Kolumbien, Peru, Rest Lateinamerika, die Türkei und Ägypten.
Was das für deutsche Exportabsender heißt
Rechnen Sie mit 10.000 Marketing-Nachrichten im Monat: Dieselbe Kampagne kostet seit Oktober im Vereinigten Königreich 526,00 € statt vorher 438,00 €, in Italien 658,00 € statt 572,00 € und in Spanien 585,00 € statt 509,00 €. Das sind 88, 86 beziehungsweise 76 Euro mehr pro Markt und Monat. In Deutschland bleibt dieselbe Menge bei 1.131,00 €. Deutschland ist damit weiterhin der teuerste Markt auf der ganzen Karte, aber der einzige dieser vier, der nicht zusätzlich teurer geworden ist.
Polen ist der einzige Markt auf der Liste, der günstiger geworden ist, und der Grund dafür ist kein Rabatt, sondern eine neue Einteilung: Bis zum 30. September 2026 hat Meta Polen innerhalb des Sammelmarkts „Rest Mittel- und Osteuropa“ abgerechnet, seit dem 1. Oktober ist es ein eigener Markt. Marketing ist damit von 0,0712 € auf 0,0303 € gefallen, Utility von 0,0175 € auf 0,0101 €, also um 57,4 beziehungsweise 42,3 Prozent. Weil eine Service-Antwort seit demselben Datum zum Utility-Satz abgerechnet wird, gilt der niedrigere Preis dort auch für den Kundenservice.
Auf der Utility-Seite hat sich genau ein Satz bewegt: Peru ist von 0,0166 € auf 0,0249 € gestiegen, also um 50,0 Prozent. Dieser Satz zählt seit Oktober doppelt, weil eine Service-Antwort zum Utility-Satz abgerechnet wird. Überall sonst sind die Utility- und Authentication-Sätze geblieben, wie sie waren; deshalb gelten die Service-Zahlen weiter unten in diesem Artikel unverändert.
Zwei praktische Folgen. Wenn Marketing-Vorlagen einen nennenswerten Teil Ihres Volumens im Vereinigten Königreich, in Italien, Spanien, Mexiko, Saudi-Arabien, den Emiraten oder im übrigen Nahen Osten ausmachen, kalkulieren Sie mit dem neuen Satz. Und der Abstand zwischen einer Marketing- und einer Utility-Vorlage ist in genau diesen Märkten größer geworden. Die Kategorie, in der Ihre Vorlage landet, verdient damit mehr Aufmerksamkeit als bisher.
Die Zeitleiste: was wann passiert ist
Drei Termine waren relevant. So sah der Fahrplan bis Oktober aus:
| Datum | Was passiert ist |
|---|---|
| 1. August 2026 | Meta Business Agent (Metas eigene KI) wird seitdem token-basiert abgerechnet: 2,00 USD pro 1 Mio. Tokens. |
| 1. September 2026 | Meta hat die landesspezifischen Per-Nachricht-Sätze veröffentlicht: Service kostet überall den Utility- und Authentication-Satz. Auf derselben Karte stehen die neuen Marketing-Sätze. Zugleich hat Meta das monatliche Freikontingent angekündigt. |
| 1. Oktober 2026 | Service-Nachrichten und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster sind kostenpflichtig geworden. Zugleich ist das Freikontingent von 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat gestartet. Am selben Tag ist die neue Preisliste in Kraft getreten: Marketing ist in sieben Märkten teurer geworden, Perus Utility-Satz ist gestiegen, und Polen ist ein eigener Markt. |
Seit dem 1. Oktober 2026 gilt die neue Karte vollständig. Ein Blick auf Ihre Abläufe lohnt sich deshalb jetzt: Wie viele Service-Antworten verschickt jede Ihrer Nummern im Monat, und welche davon könnte ein Bot übernehmen?
Was bedeutet das für Ihre Kosten?
Die wichtigste Einordnung zuerst: Meta erhöht die Kosten, nicht SendSeven. Sie erhalten zwei getrennte Rechnungen, die niemals vermischt werden:
- Die SendSeven-Rechnung: unser Plattformpreis ab EUR 49/Monat (Basic-Plan, alle 8 Kanäle inklusive), ohne Per-Nutzer-Gebühr, plus unsere eigene Nachrichtenrate bei Mehrverbrauch über das Inklusivvolumen hinaus. Dieser Anteil bleibt unverändert.
- Die Meta-Rechnung: die Gebühr, die Meta direkt und unabhängig von SendSeven pro Nachricht erhebt. Genau diese Position hat sich am 1. Oktober bewegt, für Service-Antworten von 0 € auf Metas Per-Nachricht-Satz, berechnet ab der 1.001. Service-Nachricht je Telefonnummer und Monat.
Auf unserer Preisseite steht es genauso: Meta rechnet seine Nachrichtengebühren direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung. Von SendSeven kommt eine feste Grundgebühr mit einem Inklusivvolumen, darüber ein fester Preis pro Nachricht, kein Prozentsatz auf Metas Preisliste.
Zwei Missverständnisse, die jetzt oft aufkommen, wollen wir gerade rücken:
- Eingehende Nachrichten bleiben kostenlos. Das ist eine andere Ebene: Wenn Ihr Kunde Ihnen auf WhatsApp schreibt, ist das weiterhin gratis, auf beiden Seiten und in jedem Tarif. Die Oktober-Änderung betrifft nur die ausgehende Antwort Ihres Unternehmens im Fenster.
- Das 24-Stunden-Fenster verschwindet nicht. Sie können weiterhin frei antworten, ohne Template, solange das Fenster offen ist. Diese Antwort ist seit dem 1. Oktober 2026 nur nicht mehr grundsätzlich kostenlos: Die ersten 1.000 je Nummer und Monat bleiben kostenlos, ab der 1.001. berechnet Meta seinen Satz.
Rechenbeispiel: KMU mit 3.000 Service-Antworten
Nehmen wir ein typisches DACH-KMU, das pro Monat rund 3.000 Service-Antworten im 24-Stunden-Fenster verschickt, zum Beispiel Rückfragen zu Bestellungen oder Terminen. Bis zum 30. September 2026 hat es dafür 0 € an Meta gezahlt. Seit dem 1. Oktober sind bei einer Telefonnummer die ersten 1.000 dieser Antworten weiterhin kostenlos, berechnet werden also 2.000. So sieht die Rechnung vorher und nachher aus:
| Position | Berechnet von | Bis 30. September 2026 | Seit 1. Oktober 2026 |
|---|---|---|---|
| Plattform-Grundgebühr (Basic-Plan, 2.500 Nachrichten inklusive) | SendSeven | EUR 49/Monat | EUR 49/Monat (unverändert) |
| SendSeven-Mehrverbrauch: 500 Nachrichten über dem Kontingent × 0,02 € | SendSeven | 10 € | 10 € (unverändert) |
| Meta-Gebühr (direkt von Meta abgerechnet): 3.000 Antworten, davon 1.000 frei | Meta | 0 € | rund 91 €* |
*Illustrativ mit dem aktuellen deutschen Utility- und Authentication-Satz von 0,0456 € gerechnet. Von den 3.000 Service-Antworten deckt Metas monatliches Freikontingent 1.000 ab, berechnet werden die übrigen 2.000 (2.000 × 0,0456 € = 91,20 €); das Beispiel geht von einer Telefonnummer aus. Seit dem 1. Oktober 2026 kostet eine Service-Antwort exakt diesen Utility- und Authentication-Satz, die Rechnung ist damit keine Schätzung. Die SendSeven-Grundgebühr von EUR 49/Monat deckt bereits 2.500 Nachrichten ab, nur die verbleibenden 500 Nachrichten dieses Beispiels werden zum Mehrverbrauchssatz von 0,02 € berechnet.
Unterm Strich hat sich vor allem eine Zeile bewegt: Metas eigene, direkt abgerechnete Gebühr ist von 0 € auf rund 91 € im Monat gestiegen. Ein kleinerer Betrieb mit 800 Service-Antworten im Monat bleibt für diese Antworten dagegen bei 0 €, weil er unter dem Freikontingent bleibt. Was SendSeven berechnet, bleibt für dieses Beispiel bei 49 € Grundgebühr plus 10 € Mehrverbrauch. Genau deshalb ist es wichtig, die beiden Rechnungen auseinanderzuhalten, wenn Sie Ihre Kosten planen.
Nicht betroffen: Ihre anderen Kanäle
Diese Änderung betrifft nur WhatsApp. Ihre übrigen Kanäle in SendSeven sind davon nicht berührt: Telegram, SMS, Messenger, Instagram, Browser Push, Live-Chat und E-Mail rechnen unabhängig von Metas WhatsApp-Sätzen ab.
Für viele Anliegen lohnt es sich ohnehin, den passenden Kanal zu wählen. Eine kurze Terminerinnerung kann per SMS oder Browser Push günstiger laufen als über eine kostenpflichtige WhatsApp-Vorlage. Ein Posteingang, alle Kanäle, eine Entscheidung pro Nachricht.
Wie Sie die Mehrkosten abfedern
Die Erhöhung kommt von Meta, aber Sie haben mehrere Hebel, um Ihre WhatsApp-Kosten im Griff zu behalten. Alle sind bereits in SendSeven enthalten:
- Automatisierung und KI nutzen. Wenn Bots und Ihre Wissensdatenbank ein Anliegen direkt lösen, brauchen Sie weniger manuelle Service-Antworten. Weniger Nachrichten bedeuten eine kleinere Meta-Position.
- Die richtige Template-Kategorie wählen. Eine als Marketing eingestufte Vorlage ist teurer als eine Utility-Vorlage. Unser kostenloser WhatsApp-Template-Generator warnt Sie, wenn eine Vorlage von Utility zu Marketing umgestuft zu werden droht.
- Kosten im Analytics-Dashboard beobachten. Das Dashboard zeigt Ihre Nachrichtenkosten pro Kategorie, sodass Sie die neue Meta-Position sofort sehen und gegensteuern können.
- Mit beiden Positionen planen. Meta rechnet seine Nachrichtenkosten direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung. Von SendSeven kommt eine feste Grundgebühr mit einem Inklusivvolumen, darüber ein fester Preis pro Nachricht, kein Prozentsatz auf Metas Preisliste und keine Per-Nutzer-Gebühr. Beide Zahlen kennen Sie, bevor Sie senden.
Wie sich die WhatsApp-Kosten grundsätzlich zusammensetzen, lesen Sie im WhatsApp Business API Kosten-Leitfaden. Und wie sich verschiedene Anbieter beim Preis unterscheiden, zeigt unser Anbietervergleich 2026.
Häufig gestellte Fragen
Erhöht SendSeven 2026 die Preise?
Nein. Die Preisänderungen kommen von Meta, nicht von SendSeven. Meta rechnet seine Nachrichtengebühren direkt mit Ihnen ab, unabhängig von Ihrer SendSeven-Rechnung. Der SendSeven-Plattformpreis bleibt unverändert ab EUR 49/Monat (Basic-Plan), ohne Per-Nutzer-Gebühr.
Kostet die KI in SendSeven jetzt Tokens?
Nein. Metas Token-Preis von 2,00 USD pro 1 Mio. Tokens gilt nur für den Meta Business Agent, Metas eigenen KI-Assistenten. Die KI in SendSeven läuft in der EU und löst Metas Token-Gebühr nicht aus.
Was genau ist seit dem 1. Oktober 2026 kostenpflichtig?
Zwei Nachrichtentypen, die bis zum 30. September 2026 kostenlos waren: Service-Nachrichten (die freien Antworten Ihres Teams im 24-Stunden-Fenster, gratis seit November 2024) und Utility-Nachrichten innerhalb dieses Fensters (gratis seit 1. Juli 2025). Beide kosten jetzt Metas landesspezifischen Per-Nachricht-Satz. Bei Service-Nachrichten bleiben allerdings die ersten 1.000 je Telefonnummer und Monat kostenlos, berechnet wird ab der 1.001.
Verschwindet das 24-Stunden-Fenster?
Nein. Sie können weiterhin frei und ohne Template antworten, solange das Fenster offen ist. Diese Antwort ist seit dem 1. Oktober 2026 nur nicht mehr grundsätzlich kostenlos: Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben kostenlos, ab der 1.001. berechnet Meta seinen Satz.
Was kostet eine Service-Antwort jetzt?
Sie kostet Metas landesspezifischen Satz für Utility- und Authentication-Templates, in Deutschland 0,0456 € pro Nachricht. Mengenrabatte gibt es darauf nicht, wohl aber ein Freikontingent: Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat sind kostenlos.
Haben sich am 1. Oktober auch die Marketing-Preise geändert?
Ja, in einigen Märkten. Die Oktober-Karte hat die Marketing-Listenpreise in sieben der 21 Märkte angehoben, für die wir Preise ausweisen: Mexiko um 30,0 Prozent, das Vereinigte Königreich um 20,1 Prozent, Italien und Saudi-Arabien um 15,0 Prozent, Spanien und der Rest des Nahen Ostens um 14,9 Prozent und die Vereinigten Arabischen Emirate um 14,7 Prozent. Deutschland, Frankreich, Nordamerika, Brasilien, die Türkei und die übrigen Märkte auf unserer Liste behalten ihren bisherigen Marketing-Satz. Auf der Utility-Seite hat sich nur Peru bewegt, von 0,0166 € auf 0,0249 €.
Warum ist Polen günstiger geworden?
Weil Meta es herausgelöst hat. Bis zum 30. September 2026 hat Meta Polen innerhalb des Sammelmarkts „Rest Mittel- und Osteuropa“ abgerechnet, zu 0,0712 € pro Marketing-Nachricht. Seit dem 1. Oktober ist Polen ein eigener Markt zu 0,0303 €, also 57,4 Prozent weniger. Utility, Authentication und der neue Service-Satz sind zum selben Datum von 0,0175 € auf 0,0101 € gefallen. Polen ist der einzige Markt auf unserer Liste, der auf dieser Karte günstiger geworden ist.
Gibt es seit Oktober noch kostenlose Service-Nachrichten?
Ja. Meta gewährt seit dem 1. Oktober 2026 ein Freikontingent von 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat. Berechnet wird erst ab der 1.001. Nachricht. Das Kontingent wird monatlich zurückgesetzt und nicht in den Folgemonat übertragen. Wer weniger als 1.000 Service-Antworten pro Nummer und Monat verschickt, zahlt für diese Antworten an Meta also weiterhin nichts.
Sind eingehende Nachrichten weiterhin kostenlos?
Ja. Wenn ein Kunde Ihnen schreibt, ist das immer kostenlos, auf beiden Seiten und in jedem Tarif. Die Oktober-Änderung betrifft nur die ausgehende Antwort Ihres Unternehmens im Fenster.
Betrifft das auch Telegram, SMS oder E-Mail?
Nein. Diese Änderung betrifft nur WhatsApp. Telegram, SMS, Messenger, Instagram, Browser Push, Live-Chat und E-Mail rechnen unabhängig von Metas WhatsApp-Sätzen ab.
Welche Sätze gelten seit dem 1. Oktober 2026?
Metas nach Land gestaffelte Preisliste: Seit dem 1. Oktober 2026 kostet eine Service-Nachricht genau so viel wie eine Utility- oder Authentication-Nachricht im selben Markt, ohne Mengenrabatt, in Deutschland 0,0456 €. Zusätzlich gilt ein Freikontingent von 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat.
Fazit
2026 ist WhatsApp an drei Stellen teurer geworden, und in allen drei Fällen war es Meta, das die Preise angehoben hat. Der Meta Business Agent wird seit August token-basiert abgerechnet, betrifft aber nur, wer Metas eigene KI einsetzt. Der spürbare Punkt kam am 1. Oktober: Seitdem sind Service-Nachrichten und Utility-Nachrichten im Fenster kostenpflichtig, zu Metas Per-Nachricht-Satz, der dem Utility- und Authentication-Satz des jeweiligen Marktes entspricht. Wer im Monat unter 1.000 Service-Antworten je Telefonnummer bleibt, zahlt für diese Antworten dank des neuen Freikontingents allerdings weiterhin nichts. Dieselbe Karte hat die Marketing-Preise in sieben Märkten angehoben, darunter das Vereinigte Königreich und Mexiko, Deutschland, Frankreich und Nordamerika gelassen, wo sie waren, und Polen zu einem eigenen Markt gemacht, zu deutlich weniger als der Hälfte des bisherigen Satzes.
Für Sie als SendSeven-Kunde bleibt die Rechnung planbar. Unser Plattformpreis ändert sich nicht, Meta rechnet seine Gebühren direkt und unabhängig von uns mit Ihnen ab, und eingehende Nachrichten bleiben kostenlos. Meta ist teurer geworden, unser Plattformpreis bleibt stabil und transparent. Mit Automatisierung, der richtigen Template-Kategorie und dem Blick ins Analytics-Dashboard halten Sie die Mehrkosten klein.
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