WhatsApp Business News: Alle Meta-Änderungen im Überblick (November 2026)

, Editorial Team

Alle Änderungen, die Meta an WhatsApp Business, Instagram und Messenger veröffentlicht, laufend aktualisiert, mit Datum, Quelle und was sie für Unternehmen bedeuten. Aktuell: Service-Nachrichten kostenpflichtig seit 1. Oktober, Marketing über die Cloud API endet am 13. Oktober 2027, Nutzernamen nur noch zweimal in 14 Tagen änderbar.

TL;DR

Hier sammeln wir jede Änderung, die Meta an WhatsApp Business, Instagram und Messenger veröffentlicht: mit Datum, verlinkter Quelle und dem, was sie für Ihr Unternehmen bedeutet. Die drei wichtigsten der letzten Wochen: Seit dem 1. Oktober 2026 sind Service-Antworten im 24-Stunden-Fenster kostenpflichtig, die ersten 1.000 je Telefonnummer und Monat bleiben frei. Am 21. Oktober hat Meta angekündigt, Marketingnachrichten über die Cloud API zum 13. Oktober 2027 einzustellen; danach läuft Marketing nur noch über die Marketing Messages API. SendSeven verschickt Marketingnachrichten bereits darüber, für Kunden ändert sich nichts. Und seit dem 23. Oktober lässt sich der Nutzername eines Unternehmens nur noch zweimal in 14 Tagen ändern.

Was hat sich zuletzt bei WhatsApp Business geändert?

Stand 2. November 2026. Die Einträge darunter erklären jede Meldung ausführlich.

  • 1. November: Der alte Auswertungs-Endpunkt conversation_analytics ist abgeschaltet.
  • 29. Oktober: Antworten auf Marketingnachrichten im Messenger lassen sich jetzt der Kampagne zuordnen.
  • 26. Oktober: Metas MCP-Server für Entwickler legt jetzt auch Apps und Business-Portfolios an.
  • 23. Oktober: Nutzernamen von Unternehmen lassen sich nur noch zweimal in 14 Tagen ändern.
  • 12. und 23. Oktober: Behörden und Non-Profits können prüfen, ob ihre Service-Nachrichten weiter kostenlos sind.
  • 21. Oktober: Meta beendet Marketing über die Cloud API zum 13. Oktober 2027. Am selben Tag: Quartalszahlen mit 1,1 Mrd. USD Umsatz aus Bezahl-Messaging und Abos.
  • 20. Oktober: Embedded Signup v5 schaltet Coexistence standardmäßig ein.

November 2026

1. November 2026: Meta schaltet den Endpunkt conversation_analytics ab

Seit dem 1. November liefert der Endpunkt conversation_analytics keine Daten mehr. Kosten- und Mengenauswertungen laufen über pricing_analytics, dessen Kategorien seit dem 1. Oktober zur neuen Preislogik passen.

Was heißt das für Unternehmen? Wer eigene Kosten-Dashboards direkt aus Metas API befüllt, muss auf pricing_analytics umstellen. Wer WhatsApp über eine Plattform nutzt, muss in der Regel nichts tun. In SendSeven sehen Sie Nachrichtenmenge, Zustellung und Kosten im Analytics-Dashboard.

Quelle: Meta for Developers, Analytics-Dokumentation, Stand 2. November 2026

Oktober 2026

29. Oktober 2026: Messenger ordnet Antworten der Marketing-Kampagne zu

Nachrichten über Metas Messenger-API tragen jetzt eine marketing_message_id, wenn ein Kunde auf eine Marketingnachricht antwortet. Die Kennung erhält nur die App, die die Kampagne verschickt hat.

Was heißt das für Unternehmen? Antworten auf Messenger-Kampagnen lassen sich sauber der jeweiligen Aktion zuordnen, ohne eigene Tracking-Parameter. Mehr zum Kanal auf unserer Seite zu Facebook Messenger.

Quelle: Meta for Developers, Changelog Marketing Messages on Messenger

26. Oktober 2026: Metas Entwickler-MCP legt Apps und Business-Portfolios an

Der Social Technologies MCP, Metas MCP-Server für Entwickler, hat sechs neue Werkzeuge: Er kann Apps anlegen, Business-Portfolios finden oder anlegen, beide verknüpfen und Anwendungsfälle auflisten und hinzufügen. Vier davon verändern Daten und fragen vorher nach einer Bestätigung. Meta schaltet die Funktion schrittweise frei.

Was heißt das für Unternehmen? KI-Assistenten übernehmen damit mehr von der Einrichtung im Meta-Konto. Geben Sie schreibende Werkzeuge nur bewusst frei, am besten zuerst in einem Testkonto. Für die tägliche Arbeit danach gibt es den MCP-Server von SendSeven: Ein KI-Assistent wie Claude liest damit Ihre Unterhaltungen über WhatsApp, Telegram, SMS, Messenger, Instagram und E-Mail, pflegt Kontakte und verschickt Nachrichten, WhatsApp-Vorlagen und Kampagnen, im Rahmen der Rechte des angemeldeten Teammitglieds.

Quelle: Meta for Developers Blog, 26. Oktober 2026

23. Oktober 2026: Nutzernamen nur noch zweimal in 14 Tagen änderbar

Ein Unternehmen kann seinen WhatsApp-Nutzernamen jetzt höchstens zweimal innerhalb eines gleitenden 14-Tage-Fensters ändern. Wer das Limit überschreitet, erhält den Fehler 130429.

Was heißt das für Unternehmen? Den Nutzernamen ändern Sie nicht mehr nebenbei, planen Sie den Wechsel vorher. Wie Sie den passenden Namen wählen und sichern, steht in unserem Leitfaden zum Business-Nutzernamen.

Quelle: Meta for Developers, Business-scoped User IDs

12. und 23. Oktober 2026: Befreiung für Behörden und Non-Profits wird prüfbar

Seit dem 1. Oktober bleiben Service-Nachrichten über das Freikontingent hinaus nur noch für berechtigte Behörden und gemeinnützige Organisationen kostenlos, befristet bis zum 31. Dezember 2027. Seit dem 12. Oktober kennzeichnet Meta solche Nachrichten im Status-Webhook mit paid_exempt, seit dem 23. Oktober zeigt das Feld service_pricing_policy für jedes Konto PAID_EXEMPT oder REGULAR.

Was heißt das für Unternehmen? Für die meisten Unternehmen gilt REGULAR, also der normale Service-Preis. Vereine, Stiftungen und öffentliche Stellen können jetzt nachsehen, ob Meta sie als befreit führt.

Quelle: Meta for Developers, Preisgestaltung für die WhatsApp Business-Plattform, Stand 2. November 2026

21. Oktober 2026: Meta beendet Marketingnachrichten über die Cloud API

Meta stellt Marketingnachrichten über die WhatsApp Cloud API zum 13. Oktober 2027 ein. Danach laufen sie nur noch über die Marketing Messages API for WhatsApp. Konten, die ab dem 13. April 2027 neu entstehen, können Marketing schon vorher nicht mehr über die Cloud API senden. Telefonnummern und Templates bleiben erhalten, die meisten Integrationen brauchen laut Meta im Schnitt etwa zwei Wochen. Auch Utility-Nachrichten, die Meta als Marketing einstuft, müssen über die neue API laufen.

Zeitplan von Meta zum Ende der Marketingnachrichten über die Cloud API bis 13. Oktober 2027, SendSeven Meta-News
Grafik: Meta for Developers, Dokumentation Marketing Messages API, Stand 2. November 2026

Was heißt das für Unternehmen? Wer Marketing direkt über die Cloud API verschickt, muss bis Oktober 2027 umstellen, neue Konten schon ab April 2027. SendSeven verschickt Marketingnachrichten bereits über die Marketing Messages API, für Kunden ändert sich nichts. Mehr zu Kampagnen mit SendSeven.

Quellen: Meta for Developers Blog, 21. Oktober 2026 und Dokumentation Marketing Messages API

21. Oktober 2026: Quartalszahlen mit 1,1 Mrd. USD aus Bezahl-Messaging und Abos

Metas sonstige Umsätze der App-Familie sind im dritten Quartal auf 1,1 Mrd. USD gestiegen, 59 Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Teil tragen laut Meta bezahlte WhatsApp-Nachrichten und Abos. Der Gesamtumsatz lag bei 64,6 Mrd. USD (plus 26 Prozent). Meta One kam auf mehr als 15 Millionen Abos und Testphasen.

Was heißt das für Unternehmen? Business-Messaging ist für Meta ein eigenes Geschäft geworden. Rechnen Sie damit, dass Preise und Produkte rund um WhatsApp sich weiter bewegen, und planen Sie Kampagnen-Budgets mit Puffer. Bei SendSeven rechnet Meta seine Gebühren direkt mit Ihnen ab, SendSeven weist die eigene Gebühr getrennt aus; mehr auf der Preisseite.

Quellen: Meta Investor Relations, Pressemitteilung Q3 2026 und Transkript des Earnings Calls

20. Oktober 2026: Embedded Signup v5 schaltet Coexistence standardmäßig ein

In Version 5 von Metas Embedded Signup ist Coexistence jetzt voreingestellt: Unternehmen können ihre WhatsApp-Business-App-Nummer direkt mit der API verbinden und beide parallel nutzen. Die Versionen 2 und 3 sind seit dem 15. Oktober abgekündigt.

Was heißt das für Unternehmen? Wer heute die WhatsApp-Business-App nutzt, kann zur API wechseln und die gewohnte App behalten. Auch bei SendSeven verbinden Sie Ihre Nummer per Coexistence, die App läuft parallel weiter; wie das geht, steht im Coexistence-Leitfaden.

Quelle: Meta for Developers, Embedded Signup Versionen

15. und 19. Oktober 2026: Höchstpreis-Beta mit mehr Länderregeln und eigener Abrechnungskennung

In der Beta für Höchstpreise bei Marketingnachrichten dürfen Werbetreibende jetzt bis zu 240 statt 50 länderspezifische Anpassungen je Template setzen. Meta weist Höchstpreis-Nachrichten ab der Rechnung zum 1. November mit einer eigenen Abrechnungskennung aus.

Was heißt das für Unternehmen? Das betrifft nur Kampagnen, die an der Beta teilnehmen. Wer dabei ist, kann diese Kosten auf der Rechnung jetzt getrennt erkennen.

Quelle: Meta for Developers, Changelog Marketing Messages API

1. Oktober 2026: Service-Nachrichten werden kostenpflichtig

Seit dem 1. Oktober berechnet Meta Service-Antworten und Utility-Nachrichten im 24-Stunden-Fenster zum Utility-Satz des jeweiligen Markts, ohne Mengenrabatt; in Deutschland sind das 4,56 Cent. Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben kostenlos, ungenutzte verfallen. Service war seit dem 1. November 2024 kostenlos, Utility im Fenster seit dem 1. Juli 2025. Eingehende Nachrichten und das kostenlose Fenster nach einer Anzeige mit Klick zu WhatsApp bleiben frei. Die genauen Sätze hatte Meta am 1. September veröffentlicht.

Was heißt das für Unternehmen? Wer viel Kundenservice über WhatsApp abwickelt, zahlt jetzt ab der 1.001. Antwort je Nummer, Utility-Nachrichten im Fenster ab der ersten. Hinterlegen Sie bei Meta eine Zahlungsmethode, sonst stellt Meta ab der 1.001. Service-Nachricht im Monat nicht mehr zu. Meta rechnet direkt mit Ihnen ab, SendSeven weist seine Gebühr getrennt aus. Was das konkret kostet, rechnen wir im Artikel zu den WhatsApp-Preisen 2026 durch.

Quellen: Meta for Developers, Preise für Nachrichten ohne Template und Preisseite

1. Oktober 2026: Neue Preisliste mit 40 geänderten Sätzen

Mit der Oktober-Karte hat Meta 40 Sätze geändert. Marketing ist in sieben Märkten teurer geworden. Für Deutschland ist der Marketing-Satz gleich geblieben, Polen ist in der Karte als eigener, deutlich günstigerer Markt ausgewiesen.

Was heißt das für Unternehmen? Wer in mehrere Länder sendet, sollte die Kampagnenkalkulation prüfen. Alle Länder und Prozentwerte stehen in unserem Preisartikel.

Quelle: Meta for Developers, Preisgestaltung

1. Oktober 2026: Höchstpreis für Marketingnachrichten in der offenen Beta

Über die Marketing Messages API können Werbetreibende einen Höchstpreis je 1.000 Zustellungen festlegen (bid_amount). Meta plant die allgemeine Verfügbarkeit für das zweite Quartal 2027; danach soll der Höchstpreis in den berechtigten Regionen verpflichtend werden.

Was heißt das für Unternehmen? Noch ist es eine Beta. Wichtig wird das Thema ab 2027, wenn Meta die Regeln für die berechtigten Regionen festlegt. Wir tragen das hier nach.

Quelle: Meta for Developers, Preise der Marketing Messages API

September 2026

23. September 2026: Marketing Messages API meldet Landingpage-Aufrufe

Ein neues Webhook-Ereignis landing_page_view meldet, wenn ein Empfänger nach dem Klick in einer Marketingnachricht die Landingpage aufruft.

Was heißt das für Unternehmen? Der Weg von der WhatsApp-Nachricht bis zur Website wird ohne eigenes Tracking messbar.

Quelle: Meta for Developers, Changelog Marketing Messages API

15. September 2026: Meta startet einen MCP-Server für WhatsApp Business

Mit dem WhatsApp Business Tools MCP können KI-Assistenten ein WhatsApp-Konto einrichten: Nutzungsbedingungen prüfen, ein Business-Konto anlegen, die Nummer per Code bestätigen und registrieren, Templates verwalten, Testnachrichten senden und Webhooks setzen. Der Server ist in Claude, Codex und ChatGPT auffindbar. Meta betont, dass er nicht für den Versand in großem Umfang gedacht ist.

Was heißt das für Unternehmen? Die Ersteinrichtung kann ein KI-Assistent übernehmen. Für den laufenden Versand ist Metas Server laut Meta nicht gedacht. Dafür gibt es den MCP-Server von SendSeven: Ein KI-Assistent wie Claude liest damit Ihre Unterhaltungen über WhatsApp, Telegram, SMS, Messenger, Instagram und E-Mail, pflegt Kontakte und verschickt Nachrichten, WhatsApp-Vorlagen und Kampagnen.

Quellen: Meta for Developers Blog, 15. September 2026, TechCrunch, Social Media Today

15. September 2026: Meta One bringt Abo-Pakete für Unternehmen

Meta hat Meta One für Unternehmen vorgestellt, in vier Stufen: Essential für 14,99 USD im Monat, Advanced für 49,99 USD, Expert für 149 USD und Max für 499 USD, abgerechnet je Profil. Essential enthält unter anderem das Verifizierungsabzeichen, einen verifizierten Kanal in der WhatsApp-Business-App, Schutz vor Nachahmern und mehr Nutzung des Meta Business Agent.

Meta One Essential und Advanced mit Verifizierungsabzeichen und Preisen in USD, SendSeven Meta-News
Bild: Meta Newsroom, 15. September 2026

Was heißt das für Unternehmen? Das Abzeichen auf WhatsApp gibt es jetzt als Teil eines Abos. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie sehr Ihre Kunden auf das Häkchen achten. Wie Konto, Portfolio und Nummer bei Meta zusammenhängen, erklärt unser Artikel zum WhatsApp Business Account.

Quellen: Meta Newsroom, 15. September 2026 und Meta for Business

August 2026

1. August 2026: Meta Business Agent wird kostenpflichtig

Seit dem 1. August rechnet Meta seinen eigenen KI-Assistenten, den Meta Business Agent, nach Tokens ab: 2,00 USD pro 1 Mio. Tokens. Eine typische Nachricht braucht laut Meta 20.000 bis 25.000 Tokens, also etwa 4 bis 5 Cent. Für die Nutzung muss eine Zahlungsmethode hinterlegt sein.

Was heißt das für Unternehmen? Der Preis gilt nur für Metas eigenen KI-Assistenten. Die KI-Agenten von SendSeven laufen getrennt davon, ab dem Professional-Tarif: Sie arbeiten neben WhatsApp, Instagram und Messenger auch über E-Mail, SMS, Live-Chat und Telegram, lesen Bilder und PDFs, antworten aus Ihrer eigenen Wissensdatenbank und übergeben bei Bedarf an Ihr Team. Sprachnachrichten verstehen sie als Beta-Funktion auf WhatsApp, Telegram, Messenger und Instagram. Abgerechnet wird nach den KI-Credits von SendSeven, nicht nach Metas Token-Preis.

Quelle: Meta for Developers, Preise für Nachrichten ohne Template

Juli 2026

29. Juli 2026: Messaging und Abos knacken erstmals 1 Mrd. USD im Quartal

Metas sonstige Umsätze der App-Familie haben im zweiten Quartal erstmals 1 Mrd. USD erreicht, 73 Prozent mehr als im Vorjahr, vor allem durch bezahlte WhatsApp-Nachrichten und Abos. Mehr als eine Million Unternehmen nutzen laut Meta jede Woche Business Agents.

Was heißt das für Unternehmen? Meta investiert stark in KI-Assistenten auf WhatsApp. Kunden erwarten deshalb immer öfter eine schnelle Antwort, auch abends und am Wochenende. Mit den KI-Agenten von SendSeven beantworten Sie Fragen auch außerhalb der Bürozeiten aus Ihrer eigenen Wissensdatenbank und übergeben schwierige Fälle an Ihr Team.

Quelle: Meta Investor Relations, Transkript Earnings Call Q2 2026

29. Juli 2026: Graph API v26.0 bringt mehr Anzeigenformate in den WhatsApp-Status

Anzeigen im WhatsApp-Status können jetzt Karussells mit bis zu zehn Karten zeigen und auf Landingpage-Aufrufe optimiert werden. Die Platzierung in Messenger Stories fällt weg, seit dem 27. Oktober in allen API-Versionen.

Was heißt das für Unternehmen? Wer Messenger-Stories-Anzeigen geschaltet hat, muss sie umstellen. Der WhatsApp-Status wird zu einer vollwertigen Werbefläche. Starten Kunden über eine Anzeige mit Klick zu WhatsApp einen Chat, zeigt SendSeven im Analytics-Dashboard, wie viele Chats jede Anzeige gestartet hat.

Quelle: Meta for Developers, Changelog Graph API v26.0

Juni 2026

29. Juni 2026: WhatsApp-Nutzernamen lassen sich reservieren

Seit dem 29. Juni können Nutzer und Unternehmen einen WhatsApp-Nutzernamen reservieren, mit 3 bis 35 Zeichen. Kontaktiert ein Kunde ein Unternehmen nur über den Nutzernamen, bekommt das Unternehmen statt der Telefonnummer eine eigene Kennung.

WhatsApp-Bildschirm zum Reservieren eines Nutzernamens, SendSeven Meta-News
Bild: Meta Newsroom, 29. Juni 2026

Was heißt das für Unternehmen? Sichern Sie Ihren Markennamen früh. Schritt für Schritt erklärt in den Leitfäden für Unternehmen und für private Konten. Kunden, die Ihnen nur über den Nutzernamen schreiben, landen in SendSeven ohne Zusatzaufwand als Kontakt, auch ohne Telefonnummer.

Quellen: Meta Newsroom, 29. Juni 2026, Meta for Developers, Business-scoped User IDs, TechCrunch, MacRumors

11. Juni 2026: Messenger-Marketing bekommt Abmeldung und Zeitsteuerung

Für Marketingnachrichten im Messenger gibt es jetzt eine Abmelde-Schnittstelle, Start- und Endzeiten für Kampagnen und eine Sendesperre, solange im Chat mit der Person gerade erst geschrieben wurde.

Was heißt das für Unternehmen? Abmeldungen lassen sich automatisch verarbeiten, und Kampagnen landen nicht mitten in einem laufenden Gespräch. Antworten aus dem Messenger beantworten Sie in SendSeven im selben Posteingang wie WhatsApp, Instagram und fünf weitere Kanäle.

Quelle: Meta for Developers, Changelog Marketing Messages on Messenger

9. Juni 2026: EU-Kommission verlangt freien Zugang für fremde KI-Assistenten

Die EU-Kommission hat einstweilige Maßnahmen gegen Meta verhängt: Konkurrierende KI-Assistenten für allgemeine Zwecke müssen die WhatsApp Business API wieder zu den Bedingungen vor dem 15. Oktober 2025 nutzen dürfen, innerhalb von fünf Arbeitstagen. Meta hat angekündigt, Rechtsmittel einzulegen.

Was heißt das für Unternehmen? Das betrifft Anbieter allgemeiner KI-Chatbots, nicht Unternehmen, die mit eigener KI ihre Kunden betreuen. Hintergrund im Glossar zur WhatsApp-KI-Richtlinie. Für den Kundenservice Ihres eigenen Unternehmens bietet SendSeven KI-Agenten mit Ihrer eigenen Wissensdatenbank, die Sie jederzeit abschalten können.

Quellen: Europäische Kommission, Pressemitteilung IP/26/1276 und heise online

3. Juni 2026: Meta stellt den Meta Business Agent vor

Auf seiner Konferenz Conversations in London hat Meta den Meta Business Agent vorgestellt, einen KI-Assistenten, der in WhatsApp im Namen eines Unternehmens antwortet. Der Start war kostenlos, bezahlte Stufen hat Meta gleich angekündigt.

Was heißt das für Unternehmen? Seit August kostet der Agent Geld (siehe oben), und er antwortet nur in Metas eigenen Apps WhatsApp, Messenger und Instagram. Wer Kunden auch per E-Mail, SMS, Live-Chat oder Telegram automatisch betreuen will, deckt mit den KI-Agenten von SendSeven alle diese Kanäle aus einem Posteingang ab, mit Antworten aus Ihrer eigenen Wissensdatenbank und Übergabe an Ihr Team.

Quellen: Meta Newsroom, 3. Juni 2026 und WhatsApp Business Blog

Wie prüfen wir die Meldungen?

Jeder Eintrag stützt sich auf eine Quelle von Meta selbst: Entwickler-Changelogs, Meta for Developers Blog, Newsroom, WhatsApp Business Blog oder Metas Investor-Seiten. Wo Meta selbst nichts veröffentlicht hat, brauchen wir mindestens zwei voneinander unabhängige Medienberichte. Beiträge von Wettbewerbern nutzen wir nicht als Quelle.

Funktionen, die nur in Beta-Versionen der App gesichtet wurden, kennzeichnen wir als „in der Beta gesichtet“. Neue Meldungen stehen immer oben, das Datum ist das der Veröffentlichung oder des Inkrafttretens. Unser News-Radar prüft die Quellen täglich.

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14 Tage, keine Kreditkarte. WhatsApp, Instagram, Messenger und fünf weitere Kanäle in einem Posteingang, Marketing bereits über die Marketing Messages API.

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich als SendSeven-Kunde wegen der Marketing Messages API etwas tun?

Nein. SendSeven verschickt Marketingnachrichten bereits über die Marketing Messages API, für Kunden ändert sich nichts. Meta beendet Marketing über die Cloud API am 13. Oktober 2027; Ihre Nummern und Templates bleiben dabei erhalten.

Wann endet Marketing über die Cloud API?

Am 13. Oktober 2027. Konten, die ab dem 13. April 2027 neu angelegt werden, können Marketing von Anfang an nur noch über die Marketing Messages API verschicken. Service-, Utility- und Authentifizierungsnachrichten laufen weiter über die Cloud API.

Was kostet eine Service-Nachricht seit dem 1. Oktober 2026?

Eine Service-Antwort im 24-Stunden-Fenster kostet seit dem 1. Oktober 2026 so viel wie eine Utility-Nachricht im selben Markt, in Deutschland 4,56 Cent. Die ersten 1.000 Service-Nachrichten je Telefonnummer und Monat bleiben kostenlos, eingehende Nachrichten sind es immer.

Wie oft kann ich den Nutzernamen meines Unternehmens ändern?

Seit dem 23. Oktober 2026 zweimal innerhalb von 14 Tagen, gerechnet als gleitendes Fenster. Wer öfter ändert, erhält von Meta den Fehler 130429. Planen Sie einen Namenswechsel deshalb vorher.

Was ist Meta One für Unternehmen?

Meta One ist Metas Abo-Paket für Unternehmen, vorgestellt am 15. September 2026. Die Stufen reichen von Essential für 14,99 USD im Monat bis Max für 499 USD, abgerechnet je Profil. Essential enthält unter anderem das Verifizierungsabzeichen und Schutz vor Nachahmern.

Gibt es einen offiziellen MCP-Server von Meta?

Ja. Meta betreibt seit dem 15. September 2026 den WhatsApp Business Tools MCP, mit dem KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT oder Codex ein WhatsApp-Konto einrichten können. Er ist laut Meta für Einrichtung und Tests gedacht, nicht für den Versand in großem Umfang.

Wie oft wird diese Seite aktualisiert?

Laufend. Wir prüfen Metas Changelogs, Blogs und Pressemitteilungen täglich und tragen neue Meldungen oben ein, sobald sie belegt sind. Das Datum der letzten Änderung steht oben im Artikel.

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