SendSeven vs. ChatWerk: Der ehrliche Vergleich 2026
SendSeven Team, Editorial Team
ChatWerk oder SendSeven? Fünf Kanäle ohne SMS, E-Mail und Browser Push, ab 69 Euro pro Monat mit Sitzplatz- und Nummernlimits und Einrichtungsgebühr, oder acht Kanäle ab 49 Euro pro Monat mit unbegrenzten Nutzern und Nummern? Kanäle, Preise, Automatisierung und DSGVO im fairen Faktencheck, inklusive der Punkte, bei denen ChatWerk vorn liegt.
TL;DR
ChatWerk ist ein Produkt der Inbox Solutions GmbH aus Nürnberg, gebaut als WhatsApp-zuerst-Posteingang: fünf Kanäle (WhatsApp Business, Facebook Messenger, Instagram DM, Telegram, Webchat), Server in Frankfurt, native Apps für iOS und Android, dokumentierte REST-API mit Webhooks. Die Tarife beginnen bei 69 Euro pro Monat im Jahresvertrag, der Starter führt dabei nur WhatsApp. Nutzer, Nummern und der KI-Bot sind einzeln bepreist, dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr. SMS, E-Mail und Browser Push fehlen.
SendSeven ist eine deutsche Plattform aus Augsburg mit einem gemeinsamen Posteingang für acht Kanäle: WhatsApp, SMS, E-Mail, Instagram, Messenger, Live Chat, Telegram und Browser Push. Nutzer, Kontakte und WhatsApp-Nummern sind in jedem Tarif unbegrenzt, es gibt keine Einrichtungsgebühr, und die Verträge sind monatlich kündbar. Der Einstieg liegt bei 49 Euro. KI und Flow Builder beginnen erst bei 79 Euro im Professional-Tarif, nicht schon im Basic.
Kurz: ChatWerk reicht, solange das Team klein und fest bleibt und WhatsApp samt Messenger dauerhaft genügt. Wächst das Team, werden Sitzplätze ab dem Tariflimit einzeln bepreist. Kommt ein Kanal dazu, hört es dort auf: SMS, E-Mail und Browser Push sind nicht im Produkt. Beides passiert in den meisten Unternehmen irgendwann, und genau dafür ist SendSeven gebaut: acht Kanäle, unbegrenzte Nutzer und WhatsApp-Nummern, Einstieg bei 49 Euro pro Monat, monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr.
ChatWerk & SendSeven im Überblick
Beide Plattformen bündeln Kundenkanäle in einem Team-Posteingang, und beide kommen aus Deutschland. Der Unterschied liegt im Zuschnitt: ChatWerk ist um WhatsApp und die Messenger herum gebaut, SendSeven um den ganzen Lebenszyklus einer Kundenbeziehung, also Kampagne, Transaktionsnachricht, Service und Reaktivierung. Welche Plattform passt, entscheidet sich deshalb an zwei nüchternen Fragen: Wie viele Kanäle brauchen Sie wirklich, und wie viele Menschen sollen darin arbeiten? Alle Anbieter im Markt finden Sie in unserer Vergleichs-Übersicht 2026.
ChatWerk
- Anbieter: ein Produkt der Inbox Solutions GmbH, Nürnberg, Geschäftsführer Oliver Kremers, HRB 37966. Die Firma schreibt sich selbst ChatWerk, mit großem W.
- Hosting: laut eigener Preisseite in Deutschland gegründet und gehostet, sensible Daten auf verschlüsselten Servern in Frankfurt. Frankfurt ist der Serverstandort, der Firmensitz ist Nürnberg.
- Technik: native Apps für iOS und Android, REST-API mit Webhooks, Broadcast, Chatflows, WhatsApp Coexistence und Calling API.
- Abrechnung: Nutzer und Nummern je Tarif begrenzt, Meta-Gebühren über die Plattformrechnung zuzüglich 10 Prozent Service-Fee, einmalige Einrichtungsgebühr.
SendSeven
- Anbieter: SendSeven GmbH, Augsburg, Meta Business Partner. Daten primär in der EU gespeichert und verarbeitet, in Frankfurt auf Google Cloud.
- Technik: Android-App live, eine iOS-App ist noch nicht verfügbar. REST-API, Webhooks, MCP-Server für KI-Assistenten, API-Only-Tarif ab 9 Euro pro Kanal und Monat.
- Abrechnung: Grundgebühr mit inkludiertem Nachrichtenkontingent, unbegrenzte Nutzer, Kontakte und WhatsApp-Nummern, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar. Meta rechnet direkt mit Ihnen ab, wir schlagen nichts auf.
Die Kanalfrage: fünf gegen acht
ChatWerk dokumentiert fünf Kanäle, SendSeven hat acht. Die drei, die den Unterschied machen, sind SMS, E-Mail und Browser Push. Auf der englischen Preisseite steht ausdrücklich, dass SMS- und E-Mail-Kanäle nicht enthalten sind. Diese Lücke trifft genau die drei Aufgaben, die WhatsApp nicht übernimmt.
SMS ist der Kanal für die Transaktion: Terminerinnerung, Versandbenachrichtigung, Abholcode, ohne 24-Stunden-Fenster und ohne Vorlagengenehmigung, und sie kommt auch dann an, wenn kein WhatsApp installiert ist. E-Mail ist der Kanal für den Lebenszyklus: Bestellbestätigung, Rechnung, Newsletter, Bewertungsanfrage. Dort haben die meisten Unternehmen ihre größte Kontaktliste. Browser Push ist der Kanal für die Reaktivierung ohne Telefonnummer: Wer drei Mal im Shop war und keine Nummer hinterlassen hat, ist über WhatsApp nicht erreichbar, über eine Push-Erlaubnis im Browser schon.
Stellen Sie sich eine normale Bestellung vor. Ihre Kundin kauft online, die Bestätigung geht per E-Mail raus, die Versandbenachrichtigung per SMS, sie hat eine Rückfrage und schreibt über WhatsApp, vier Wochen später erinnert eine Push-Nachricht an den passenden Zubehörartikel. Vier Berührungen, vier Kanäle, eine Kundin. Auf einer Plattform mit fünf Kanälen bekommen Sie davon den WhatsApp-Teil. Für den Rest brauchen Sie weitere Werkzeuge, weitere Rechnungen und weitere Kontaktlisten, die nicht miteinander sprechen.
Ein Detail, das in Vergleichstabellen untergeht: Der Starter-Tarif für 69 Euro pro Monat im Jahresvertrag führt ausschließlich WhatsApp, die übrigen vier Kanäle kommen erst ab Basic dazu. Wer mit 69 Euro einsteigt, betreibt einen Kanal. Unser Basic-Tarif kostet 49 Euro und enthält alle acht.
Zu RCS gehört bei beiden ein Satz zur Einordnung. ChatWerk beschreibt den Kanal auf einer eigenen Seite als „durch Integration“ nutzbar, weist ihn aber in keinem Tarif aus. Bei uns ist RCS für Deutschland auf Anfrage verfügbar und ausdrücklich nicht einer der acht Kanäle. Fragen Sie das in beiden Fällen konkret ab, statt es aus einer Tabelle abzuleiten.
| Kanal | SendSeven | ChatWerk |
|---|---|---|
| ✓ jeder Tarif | ✓ jeder Tarif | |
| SMS | ✓ enthalten | ✗ nicht enthalten |
| ✓ enthalten | ✗ nicht enthalten | |
| ✓ jeder Tarif | ✓ ab Basic | |
| Messenger | ✓ jeder Tarif | ✓ ab Basic |
| Live Chat / Webchat | ✓ jeder Tarif | ✓ ab Basic |
| Telegram | ✓ jeder Tarif | ✓ ab Basic |
| Browser Push | ✓ enthalten | ✗ nicht enthalten |
| Kanäle gesamt | 8 | 5, im Starter 1 |
| RCS | Auf Anfrage, kein Teil der acht | Durch Integration, in keinem Tarif ausgewiesen |
Preismodelle nebeneinander
ChatWerks Tarife beginnen bei 69 Euro pro Monat im Jahresvertrag, es gibt keinen Tarif darunter. Unsere beginnen bei 49 Euro. Die Tabelle stellt beide Leitern Stufe für Stufe nebeneinander. Drei Dinge liest man daraus nicht ab.
Erstens die Add-ons. Neben den vier veröffentlichten Tarifen stehen bei ChatWerk vier Zusatzposten: Zusatznutzer, Zusatznummer, KI-FAQ-Bot und Location Finder. Was davon Sie brauchen, hängt an Ihrer Teamgröße und an der Zahl Ihrer Standorte. Genau dort entscheidet sich der Preis, nicht an der Einstiegszeile.
Zweitens die Einrichtungsgebühr. Die Preisseite formuliert, dass sie „entsprechend gebuchtem Monats- beziehungsweise Jahres-Paketpreis“ anfällt, also einmalig in Höhe des gebuchten Pakets. Beim Starter im Monatsvertrag liegt sie damit in der Größenordnung von 85 Euro. Rechnen Sie diese Position ins Budget für das erste Jahr ein, denn in Preisvergleichen erscheint sie fast nie.
Drittens die Laufzeit. Der Monatsvertrag hat 30 Tage Kündigungsfrist, der Jahresvertrag 3 Monate. Der Jahresvertrag ist dafür je Stufe rund 16 bis 20 Prozent günstiger als der Monatsvertrag. Bezugspunkt dieses Rabatts ist allerdings ChatWerks eigener Monatspreis: Auch der so gesenkte Einstieg liegt mit 69 Euro über unseren 49 Euro. Bei uns gibt es keine Mindestlaufzeit und keine Einrichtungsgebühr.
Ein Hinweis zur Recherche: In der ChatWerk-FAQ steht an einer Stelle noch „ab 59 Euro“, das ist eine veraltete Unterseite. Maßgeblich ist die Preisseite, und darauf beziehen sich alle Zahlen hier, Stand August 2026.
Und jetzt der Teil, den wir selbst offenlegen müssen, damit dieser Vergleich sauber bleibt. Unser Basic-Tarif für 49 Euro ist bewusst schmal geschnitten. Er enthält den gemeinsamen Posteingang, die Kontaktverwaltung, Kampagnen und Newsletter, Website-Widgets und Analytics, und das für alle acht Kanäle. Er enthält keine KI, keine Chatbots, keinen Flow Builder, keine Wissensdatenbank, keinen Planer, keine automatische Übersetzung und keine eigenen Posteingänge. Die vollständige Plattform beginnt bei uns im Professional-Tarif für 79 Euro. Wer Automatisierung vergleicht, muss deshalb unser Professional gegen ChatWerks Premium stellen und nicht unser Basic gegen ChatWerks Starter.
| Kriterium | SendSeven | ChatWerk |
|---|---|---|
| Stufe 1 | Basic 49 Euro/Monat | Starter 69 Euro/Monat im Jahresvertrag, 85 Euro/Monat im Monatsvertrag |
| Stufe 2 | Professional 79 Euro/Monat | Basic 85 bzw. 102 Euro/Monat |
| Stufe 3 | Scale 199 Euro/Monat | Premium 129 bzw. 149 Euro/Monat |
| Stufe 4 | Enterprise 499 Euro/Monat | Supreme 249 bzw. 299 Euro/Monat |
| Nachrichten inklusive | 2.500 / 2.500 / 10.000 / 40.000 | Kein Kontingent, Meta-Gebühren separat |
| Preis je Nachricht darüber | 0,02 bis 0,01 Euro je Tarif | Meta-Gebühr plus 10 Prozent Service-Fee |
| Eingehende Nachrichten | Immer kostenlos | Nutzerinitiiertes 24-Stunden-Fenster frei |
| Nutzer inklusive | Unbegrenzt | 3 / 10 / 30 / 50 |
| Zusatznutzer | Kostenlos | 5 Euro/Monat |
| WhatsApp-Nummern | Unbegrenzt viele | 1 / 1 / 3 / 5 |
| Zusatznummer | Kostenlos | 45 Euro/Monat |
| KI-Bot | Ab Professional enthalten | 49 Euro/Monat als Add-on |
| Flow-Automatisierung ab | Professional, 79 Euro/Monat | Premium, 129 Euro/Monat im Jahresvertrag |
| Einrichtungsgebühr | ✗ keine | ✓ einmalig, in Höhe des Pakets |
| Kündbarkeit | Monatlich | 30 Tage bzw. 3 Monate Frist |
Sitzplätze, Nummern und Rechte
Bei ChatWerk sind Nutzer und WhatsApp-Nummern je Tarif begrenzt und darüber hinaus einzeln bepreist, bei SendSeven sind beide in jedem Tarif unbegrenzt. Das klingt nach einer Zeile in einer Tabelle. In der Praxis ist es die Position, die über die Jahre am meisten Geld verschiebt, weil sie an genau den Momenten hängt, in denen ein Unternehmen wächst. Beides ist bei ChatWerk transparent veröffentlicht, niemand versteckt hier etwas. Es sind zwei Zähler, die mitlaufen.
Ein Rechenbeispiel
Nehmen wir einen Fahrradhändler mit zwei Filialen. Sechs Personen arbeiten im Verkauf und Service, im Frühjahr kommen drei Saisonkräfte dazu und gehen im Herbst wieder. Jede Filiale hat ihre eigene WhatsApp-Nummer, weil Kunden dort schreiben, wo sie ihr Rad gekauft haben. Automatisieren möchte der Händler die Öffnungszeiten-Frage und die Terminvergabe.
Auf ChatWerk gibt es dafür zwei Wege. Weg eins ist Basic mit 85 Euro pro Monat im Jahresvertrag, der die neun Personen abdeckt, aber nur eine Nummer enthält; die zweite Filialnummer kommt als Add-on für 45 Euro dazu, macht 130 Euro pro Monat, ohne Chatflow-Builder. Weg zwei ist Premium mit 129 Euro pro Monat im Jahresvertrag, wo drei Nummern, 30 Nutzer und der Chatflow-Builder enthalten sind; soll auch der KI-FAQ-Bot dazu, kommen 49 Euro obendrauf, macht 178 Euro pro Monat. Dazu einmalig die Einrichtungsgebühr.
Auf SendSeven ist es der Professional-Tarif für 79 Euro pro Monat. Zwei Nummern, zehn oder unbegrenzt viele kosten dasselbe, sechs Nutzer, neun oder dreißig ebenfalls. Flow Builder, KI-Assistent, Wissensdatenbank, Planer, automatische Übersetzung und eigene Posteingänge sind im Preis. Und wenn im Herbst die Saisonkräfte gehen, müssen Sie keine Sitzplätze abmelden, weil es keine gibt.
Wo der Nummernzähler wirklich wirkt
Eine zweite WhatsApp-Nummer kostet bei ChatWerk 45 Euro im Monat. Das ist fast so viel wie unser gesamter Basic-Tarif für 49 Euro, in dem beliebig viele Nummern und alle acht Kanäle enthalten sind. Bei drei Standorten sind es zwei Zusatznummern, also 90 Euro monatlich allein für die Nummern, mehr als unser Professional-Tarif mit der vollständigen Plattform kostet.
Das ist kein Vorwurf, sondern eine Struktureigenschaft: ChatWerk bepreist Nummern als Ressource, wir nicht. Wer mit einer Nummer arbeitet und dabei bleibt, merkt davon nichts. Wer Standorte, Marken oder Abteilungen mit eigenen Nummern führt, hat hier die größte einzelne Position im Vergleich. Prüfen Sie deshalb, wie Ihre Nummernlandschaft in drei Jahren aussieht, nicht heute.
Nicht nur wie viele Menschen, sondern wer was darf
Sobald mehr als drei Personen im selben Posteingang arbeiten, wird eine zweite Frage wichtiger als die Sitzplatzzahl: Wer darf was sehen, und wer darf was tun? Die Saisonkraft soll Unterhaltungen beantworten, aber keine Kampagne an 8.000 Kontakte auslösen. Wer das nicht abbilden kann, löst es über Absprachen, und Absprachen halten bis zum ersten stressigen Freitagnachmittag.
Bei SendSeven ist die Rollen- und Rechteverwaltung in jedem Full-Suite-Tarif vollständig enthalten, auch im Basic-Tarif für 49 Euro: 78 einzelne Berechtigungen über 17 Ressourcen und 10 vorbereitete Systemrollen, mit denen Sie ohne Konfigurationsarbeit starten. Hier gibt es kein Professional-Gate. Wer im Frühjahr auf zwölf Personen wächst, braucht dafür weder eine höhere Stufe noch ein Add-on. Zusätzliche Menschen kosten nichts, und sie bedeuten nicht automatisch zusätzliche Risiken. Zur Vollständigkeit gehört die Einschränkung: Eigene Posteingänge mit regelbasierter Zuweisung nach Kanal, Tag oder eigenem Feld beginnen bei uns erst im Professional-Tarif. Die Rechteverwaltung selbst ist von Anfang an da.
KI und Automatisierung: ab welchem Tarif?
Bei ChatWerk beginnt Flow-Automatisierung im Premium-Tarif, bei uns im Professional-Tarif. Das ist der Kern, aber ChatWerk staffelt feiner, als es viele Vergleiche darstellen.
ChatWerk hat drei Stufen. Der Chatbot Manager ist auf allen Tarifen kostenlos enthalten. Der KI-FAQ-Bot, auf der Preisseite auch als Premium-Bot geführt, ist das Add-on für 49 Euro pro Monat. Der Chatflow-Builder für verzweigte Automatisierungen ist ab Premium enthalten, also ab 129 Euro pro Monat im Jahres- und 149 Euro im Monatsvertrag. „KI kostet bei ChatWerk 49 Euro extra“ wäre also zu grob: Ein Teil der Bot-Funktionalität ist überall dabei, der KI-Bot ist ein Zukauf, und der Flow-Builder hängt an der Tarifstufe.
Bei uns beginnt die Automatisierung im Professional-Tarif für 79 Euro, und dort in einem Paket. Enthalten sind der Flow Builder für verzweigte Abläufe, die KI-Bots, die Wissensdatenbank, aus der der Bot seine Antworten belegt, der Planer für zeitgesteuerte Nachrichten, die automatische Übersetzung und eigene Posteingänge.
In Zahlen: 79 Euro bei uns gegen 129 Euro für Premium plus 49 Euro für den KI-Bot bei ChatWerk, also 178 Euro. Diese Gegenüberstellung hat eine Grenze, die wir benennen: Zwei Bots mit ähnlichem Namen sind nicht automatisch funktionsgleich, und jeder Feature-für-Feature-Preisvergleich bleibt unscharf. Sauber vergleichen lässt sich die Struktur. Bei ChatWerk sind Flow-Automatisierung und KI-Bot zwei getrennte Entscheidungen, eine Tarifstufe und ein Add-on. Bei uns sind es ab dem Professional-Tarif keine weiteren.
Ein Punkt zur Vollständigkeit, weil er in die andere Richtung zeigt: Wer KI im Kundenkontakt grundsätzlich nicht will, zahlt im Professional-Tarif trotzdem für Funktionen, die er nicht nutzt. Dann ist unser Basic-Tarif die passendere Stufe, und Sie vergleichen Posteingang gegen Posteingang.
Die zwei Abrechnungsmodelle
Keines der beiden Modelle ist pauschal günstiger, und wer das behauptet, rechnet unsauber. Bei ChatWerk laufen die Meta-Gebühren über die Plattformrechnung, zuzüglich 10 Prozent Service-Fee, nutzerinitiierte 24-Stunden-Fenster sind bis 30. September 2026 kostenlos, und die eigene Preisseite nennt für Deutschland eine Spanne von 0,06 bis 0,11 Euro je Nachricht. Bei uns zahlen Sie eine Grundgebühr mit inkludiertem Kontingent, und Meta rechnet seine Gebühren direkt mit Ihnen ab.
Die ehrliche Rechnung
Zehn Prozent auf eine Nachricht in der genannten Spanne sind 0,6 bis 1,1 Cent. Unsere Rate oberhalb des Kontingents liegt im Basic und Professional bei 2 Cent. Pro bepreister WhatsApp-Nachricht oberhalb unseres Kontingents ist der Plattformaufschlag bei ChatWerk damit niedriger als unsere Rate, und bei den bis 30. September 2026 kostenfreien Service-Nachrichten sind zehn Prozent von null gleich null. Wer den Vergleich rein auf die Nachrichtenseite verkürzt, kommt in diesem Ausschnitt bei ChatWerk günstiger heraus. Das gehört so gesagt, auch wenn es unser eigenes Modell betrifft.
Zwei Punkte gehören daneben. Erstens kostet innerhalb des Kontingents die einzelne Nachricht bei uns nichts zusätzlich, und 2.500 sind schon im Basic-Tarif enthalten. Zweitens sehen Sie getrennt, was der Kanal kostet und was die Plattform kostet, und Sie können den Kanalpreis gegen Metas Preisliste prüfen, weil es Metas ist.
Daraus folgt der Satz, um den es hier eigentlich geht: Der belastbare Kostenunterschied liegt nicht auf der Nachrichtenseite, sondern auf der Plattformseite. Sitzplätze, WhatsApp-Nummern, die Tarifstufe für den Chatflow-Builder und die Einrichtungsgebühr summieren sich zu Beträgen, gegen die Zehntelcent pro Nachricht nicht ankommen. Rechnen Sie diese vier Positionen.
API, Webhooks und Werkzeuge
Beide Plattformen haben eine echte, umfangreich dokumentierte REST-API. Das ist kein Unterscheidungsmerkmal, und wer Ihnen in einem Vergleich das Gegenteil erzählt, hat nicht nachgesehen.
ChatWerks Entwicklerportal führt 19 Anleitungen und rund 65 Endpunkt-Referenzen. Authentifiziert wird per Bearer-Token, dokumentiert sind unter anderem Nachrichten, Vorlagen, Broadcast, Chatflows, Kontaktimport, Webhooks und Channel-Webhooks, eine Zapier-Anbindung, WhatsApp Coexistence und die WhatsApp Business Calling API, dazu eine eigene llms.txt für KI-Crawler. Ob der API-Zugang an Tarifstufen hängt, ist dort nicht ausgewiesen; fragen Sie das ab, wenn es für Ihr Projekt zählt.
Bei uns gibt es ebenfalls eine REST-API und Webhooks, dazu zwei Zugänge, die ChatWerk nicht anbietet: einen MCP-Server, live und über OAuth abgesichert, mit dem ein KI-Assistent direkt mit Ihrer Plattform arbeitet statt über eine selbstgebaute Integration, und einen API-Only-Tarif für 9 Euro pro Kanal und Monat mit 1.000 Nachrichten pro Kanal inklusive. Das sind zwei zusätzliche Zugangswege, kein Qualitätsurteil über ChatWerks Schnittstelle. Eine Anbindung an Ihr Shop- oder ERP-System geht auf beiden Plattformen.
Auch bei WhatsApp Coexistence gibt es weniger Unterschied, als der Markt behauptet: bei uns in allen Tarifen verfügbar, bei ChatWerk in der eigenen Entwicklerdokumentation beschrieben. Wer eine bestehende Nummer aus der WhatsApp Business App mitbringen will, ohne sie stillzulegen, findet das bei beiden.
Zwei Punkte, die für ChatWerk sprechen
Erstens die mobilen Apps. ChatWerk hat native Apps für iOS und Android. Unsere Android-App ist live, eine iOS-App ist noch nicht verfügbar. Wenn Ihr Serviceteam vom iPhone aus arbeitet, im Laden, auf der Baustelle oder im Außendienst, ist das heute ein konkreter Punkt für ChatWerk, und daran gibt es nichts zu deuten.
Zweitens der Location Finder. Das Add-on für 170 Euro pro Monat lässt Kunden in der Unterhaltung die passende Filiale finden. Bei uns gibt es dafür kein fertiges Produkt; wer eine Filialsuche im Chat braucht, muss sie über den Flow Builder und die API selbst abbilden.
| Kriterium | SendSeven | ChatWerk |
|---|---|---|
| REST-API | ✓ dokumentiert | ✓ dokumentiert, rund 65 Endpunkte |
| Webhooks | ✓ vorhanden | ✓ inkl. Channel-Webhooks |
| MCP-Server | ✓ live, OAuth-gesichert | ✗ nicht angeboten |
| API-Only-Tarif | ✓ ab 9 Euro pro Kanal/Monat | ✗ nicht angeboten |
| WhatsApp Coexistence | ✓ in allen Tarifen | ✓ dokumentiert |
| WhatsApp Calling API | Über die Cloud API angebunden | ✓ dokumentiert |
| iOS-App | ✗ noch nicht verfügbar | ✓ nativ |
| Android-App | ✓ live | ✓ nativ |
| Filialsuche im Chat | ✗ kein fertiges Produkt | ✓ Location Finder, 170 Euro/Monat |
| Rollen und Rechte | 78 Berechtigungen, 10 Systemrollen, jeder Tarif | Nicht öffentlich dokumentiert |
| Speicherung Verlauf | Unbegrenzt, API Only 90 Tage | Nicht öffentlich dokumentiert |
Hosting, AVV und KI-Subprozessor
Hier gibt es weniger zu vergleichen, als der DACH-Markt suggeriert, und das ist die wichtigste Aussage dieses Abschnitts. Beide Anbieter sind deutsche Unternehmen, und beide hosten in Frankfurt. Frankfurt-Hosting ist zwischen diesen zwei Plattformen kein Unterscheidungsmerkmal.
ChatWerk formuliert auf der eigenen Preisseite, in Deutschland gegründet und gehostet zu sein, mit sensiblen Daten auf verschlüsselten Servern in Frankfurt. Der Firmensitz der Inbox Solutions GmbH ist Nürnberg, Frankfurt ist der Serverstandort. Über ChatWerks KI-Subprozessoren, Zertifizierungen oder Vertragsdetails machen wir hier keine Aussage: Was ein Anbieter nicht öffentlich dokumentiert, gehört nicht in einen Vergleich, und zwar in beide Richtungen nicht.
Für uns gilt Folgendes, und wir formulieren es bewusst genau so: Daten werden primär in der EU gespeichert und verarbeitet, in Frankfurt auf Google Cloud. KI ist opt-in. Aktiviert läuft sie über Google Vertex AI mit Gemini-Modellen, einen Subprozessor unter Auftragsverarbeitungsvertrag mit Datenstandort EU und USA, abgesichert über EU-Standardvertragsklauseln und das EU-US Data Privacy Framework. Einen AVV stellen wir auf Anfrage bereit. Wir schreiben ausdrücklich nicht, dass Daten die EU niemals verlassen, denn das wäre bei aktivierter KI nicht korrekt. Ein Anbieter, der Ihnen das versichert, sollte erklären, welches Modell er dann verwendet.
Wenn DSGVO-konformes Messaging Ihre Anforderung ist und Sie einen deutschen Anbieter mit deutschem Serverstandort suchen, erfüllen beide Plattformen diese Grundbedingung. Prüfen Sie in beiden Fällen konkret: Wer sind die Subprozessoren, wo liegen sie, wie kommen Sie an den AVV, wie lange werden Verläufe gespeichert und wie exportieren Sie sie. Das sind die Fragen, die im Ernstfall zählen, nicht die Stadt auf der Landingpage. Bei uns wird der Verlauf in allen Full-Suite-Tarifen unbegrenzt gespeichert, im API-Only-Tarif 90 Tage; bei ChatWerk ist die Speicherdauer nicht öffentlich dokumentiert.
Was ein Wechsel praktisch bedeutet
Ein Wechsel von ChatWerk zu SendSeven ist in sieben Schritten erledigt, und der zeitkritische Teil liegt nicht bei der Plattform, sondern bei Meta.
- Kontakte exportieren und importieren. Nehmen Sie den Opt-in-Status mit, er ist die rechtliche Grundlage für jede weitere Kampagne.
- WhatsApp-Nummer übertragen. Über Meta beantragen oder per Coexistence weiterlaufen lassen. Diese Vorlaufzeit bestimmt den Umzugstermin.
- Vorlagen prüfen. Genehmigte WhatsApp-Vorlagen hängen an Ihrem WhatsApp Business Account, nicht am Anbieter, und bleiben nutzbar.
- Webchat-Widget tauschen. Alter Code raus, unser Live-Chat-Widget rein. Der einzige Schritt, der Ihre Website berührt.
- Team einladen. Alle Mitarbeiter, ohne Sitzplatzzählung. Wer bisher aus Kostengründen fehlte, kommt jetzt dazu.
- Die neuen Kanäle einrichten. SMS, E-Mail und Browser Push sind der eigentliche Grund für den Umzug. Fangen Sie mit einem an.
- Kündigungsfrist einplanen. 30 Tage im Monatsvertrag, 3 Monate im Jahresvertrag. Exportieren Sie vorher die Verläufe, die Sie behalten wollen.
Ein Hinweis, der Ihnen Ärger erspart: Halten Sie den Parallelbetrieb kurz. Zwei Posteingänge auf derselben Nummer sind der schnellste Weg zu doppelten Antworten. Legen Sie einen Stichtag fest und schalten Sie den alten Posteingang danach auf Nur-Lesen.
Für wen passt was?
Die Frage ist nicht, welche Plattform besser ist, sondern welche zu Ihrem Kanalbedarf und Ihrer Teamgröße passt.
Wo ChatWerk vorn liegt
Nach dem Faktencheck bleiben zwei Punkte übrig, und beide sind echt.
- Native iOS-App. ChatWerk hat eine iOS-App, wir noch nicht; unsere Android-App ist live. Wer den Posteingang überwiegend vom iPhone aus bedient, merkt den Unterschied zur Weboberfläche.
- Location Finder von der Stange. Die Filialsuche in der Unterhaltung gibt es dort als fertiges Add-on für 170 Euro pro Monat. Wer sie braucht und nicht selbst bauen will, bekommt sie ohne Projekt.
Alles Weitere, was auf den ersten Blick für ChatWerk spricht, hält dem Nachrechnen nicht stand. Zwei Argumente hören wir dabei immer wieder.
„Wir machen ohnehin fast alles über WhatsApp, fünf Kanäle genügen.“ Der erste Halbsatz stimmt für viele Betriebe, der zweite führt trotzdem nicht zu ChatWerk. Genau im WhatsApp-Alltag greifen dort die Zähler. Der Starter-Tarif enthält WhatsApp mit einer Nummer und drei Sitzplätzen. Die zweite Filialnummer kostet 45 Euro pro Monat, der vierte Mitarbeiter 5 Euro, dazu die einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe des gebuchten Pakets. Unser Basic-Tarif für 49 Euro pro Monat enthält WhatsApp mit beliebig vielen Nummern und unbegrenzten Nutzern. Wer nur WhatsApp braucht, zahlt bei uns also weniger für mehr WhatsApp, und die sieben übrigen Kanäle liegen bereit, ohne dass Sie sie nutzen müssen.
„Im Jahresvertrag ist ChatWerk günstig.“ Der Jahresvertrag senkt den Monatspreis dort auf 69 Euro. Unser Einstieg liegt bei 49 Euro pro Monat, monatlich kündbar und ohne Einrichtungsgebühr. Ein Jahresvertrag ist kein Preisvorteil, wenn die Alternative ohne Bindung darunter liegt. Er ist eine Bindung mit drei Monaten Kündigungsfrist.
Wo SendSeven vorn liegt
- Sie führen WhatsApp als Hauptkanal und brauchen dafür beliebig viele Nummern und Nutzer, ohne mitlaufenden Zähler
- Sie führen WhatsApp als einen Kanal von mehreren und brauchen SMS, E-Mail und Browser Push im selben Posteingang
- Ihr Team wächst oder saisonal atmet, mit Aushilfen, Schichten oder mehreren Standorten
- Sie mehrere WhatsApp-Nummern betreiben, für Filialen, Marken oder Abteilungen
- Sie eine vollständige Rollen- und Rechteverwaltung schon im Einstiegstarif brauchen
- Sie Automatisierung und KI in einer Tarifstufe wollen statt auf einem Tarif und einem Add-on
- Sie monatlich kündbar bleiben, keine Einrichtungsgebühr zahlen und einen Kampagnen-Builder für Newsletter über mehrere Kanäle nutzen wollen
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ChatWerk?
Die Tarife beginnen bei 69 Euro pro Monat im Jahresvertrag und 85 Euro im Monatsvertrag, es gibt keinen Tarif darunter. Darüber liegen Basic mit 85 beziehungsweise 102 Euro pro Monat, Premium mit 129 beziehungsweise 149 Euro und Supreme mit 249 beziehungsweise 299 Euro, dazu ein Enterprise-Tarif auf Anfrage. Zusätzlich fallen eine einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe des gebuchten Paketpreises und die Meta-Gebühren zuzüglich 10 Prozent Service-Fee an. Die Add-ons kosten 5 Euro pro Zusatznutzer, 45 Euro pro Zusatznummer, 49 Euro für den KI-FAQ-Bot und 170 Euro für den Location Finder, jeweils pro Monat. Stand August 2026.
Welche Kanäle hat ChatWerk?
Fünf: WhatsApp Business, Facebook Messenger, Instagram DM, Telegram und Webchat. Der Starter-Tarif führt davon nur WhatsApp, die übrigen vier kommen ab Basic dazu. SendSeven hat acht Kanäle in jedem Tarif, nämlich WhatsApp, SMS, E-Mail, Instagram, Messenger, Live Chat, Telegram und Browser Push.
Hat ChatWerk SMS und E-Mail?
Nein, beide Kanäle sind nicht enthalten, und Browser Push ist ebenfalls kein Kanal der Plattform; auf der englischen Preisseite steht das ausdrücklich. Wer Terminerinnerungen per SMS, einen E-Mail-Newsletter oder Push-Reaktivierung braucht, benötigt dafür zusätzliche Werkzeuge neben ChatWerk. Bei SendSeven laufen diese drei Kanäle im selben Posteingang wie WhatsApp.
Wie viele Nutzer sind bei ChatWerk inklusive?
Drei im Starter, zehn im Basic, 30 im Premium und 50 im Supreme, jeder Nutzer darüber kostet 5 Euro pro Monat. Bei SendSeven sind Nutzer in jedem Tarif unbegrenzt, und die Rollen- und Rechteverwaltung mit 78 Berechtigungen ist ab dem Einstiegstarif vollständig da. Für Betriebe mit Schichten oder Saisonkräften ist das der Unterschied zwischen einem mitlaufenden Zähler und keinem.
Wie hoch ist die Einrichtungsgebühr bei ChatWerk?
Die Preisseite weist sie einmalig „entsprechend gebuchtem Monats- beziehungsweise Jahres-Paketpreis“ aus, also in Höhe des gebuchten Pakets. Beim Starter im Monatsvertrag liegt sie damit in der Größenordnung von 85 Euro. Bei SendSeven gibt es keine Einrichtungsgebühr, in keinem Tarif.
Ab welchem Tarif gibt es bei ChatWerk Automatisierung?
Der Chatflow-Builder ist ab dem Premium-Tarif enthalten, also ab 129 Euro pro Monat im Jahres- und 149 Euro im Monatsvertrag. Darunter liegt der Chatbot Manager, der auf allen Tarifen kostenlos ist, und davon getrennt der KI-FAQ-Bot für 49 Euro pro Monat als Add-on. Bei SendSeven beginnt die Automatisierung im Professional-Tarif für 79 Euro, dort sind Flow Builder, KI-Bots, Wissensdatenbank, Planer und automatische Übersetzung im selben Preis. Unser Basic-Tarif enthält keine dieser Funktionen.
Hat ChatWerk eine API?
Ja, und zwar eine umfangreich dokumentierte REST-API. Das Entwicklerportal führt 19 Anleitungen und rund 65 Endpunkt-Referenzen, darunter Nachrichten, Vorlagen, Broadcast, Chatflows, Kontaktimport, Webhooks und Channel-Webhooks, WhatsApp Coexistence und die WhatsApp Business Calling API. Wer in einem Vergleichsartikel liest, ChatWerk habe keine oder nur eine eingeschränkte Schnittstelle, sollte diese Quelle prüfen. SendSeven hat zusätzlich einen MCP-Server und einen API-Only-Tarif ab 9 Euro pro Kanal und Monat.
Ist ChatWerk günstiger als SendSeven?
Auf der reinen Nachrichtenseite kann ChatWerk günstiger sein, auf der Plattformseite ist SendSeven es in den meisten Konstellationen. Zehn Prozent Service-Fee auf eine Nachricht in der genannten Spanne von 0,06 bis 0,11 Euro sind 0,6 bis 1,1 Cent, unsere Rate oberhalb des Kontingents liegt bei 2 Cent im Basic und Professional, und bei den bis 30. September 2026 kostenfreien Service-Nachrichten sind zehn Prozent von null gleich null. Entscheidend ist trotzdem die Plattformseite: Sitzplätze, Nummern, die Tarifstufe für den Chatflow-Builder und die Einrichtungsgebühr bewegen Beträge, gegen die Zehntelcent pro Nachricht nicht ankommen.
Wo sitzt ChatWerk?
In Nürnberg. ChatWerk ist ein Produkt der Inbox Solutions GmbH, Geschäftsführer Oliver Kremers, Amtsgericht Nürnberg HRB 37966. Frankfurt, das in vielen Vergleichsartikeln als Firmensitz auftaucht, ist der Serverstandort. Übrigens hostet SendSeven ebenfalls in Frankfurt, dieser Punkt unterscheidet die Plattformen also nicht.
Was ist die beste ChatWerk-Alternative?
Das hängt daran, welche Kanäle Sie brauchen. Wenn Sie bei WhatsApp und den Messengern bleiben und ein kleines, festes Team haben, ist ChatWerk selbst eine passende Lösung und ein Wechsel bringt Ihnen wenig. Wenn Sie SMS, E-Mail oder Browser Push im selben Posteingang brauchen, ein wachsendes Team führen oder mehrere WhatsApp-Nummern betreiben, ist SendSeven die naheliegende Alternative: acht Kanäle ab 49 Euro pro Monat, unbegrenzte Nutzer und Nummern, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar.
Fazit & Empfehlung
ChatWerk ist ein Team-Posteingang für WhatsApp und die Messenger, aus Deutschland, mit Servern in Frankfurt, nativen Apps für iOS und Android und einer dokumentierten REST-API. Die iOS-App und der Location Finder sind Punkte, die wir heute nicht kontern können, und beim Frankfurt-Hosting gibt es keinen Unterschied zwischen uns.
Alles Übrige ist eine Rechenaufgabe. Wer heute fast alles über WhatsApp abwickelt, ist dabei nicht der Ausnahmefall, für den fünf Kanäle genügen, sondern genau der Fall, in dem die Nummern- und Sitzplatzzähler zuerst greifen. Zwei Dinge sollten Sie vor einer Entscheidung nachrechnen. Das eine ist die Kanalfrage: Fünf Kanäle ohne SMS, E-Mail und Browser Push heißt, dass Transaktionsnachrichten, Newsletter und Reaktivierung außerhalb der Plattform laufen, mit eigenen Werkzeugen und eigenen Kontaktlisten. Das andere ist die Wachstumsfrage: Nutzer, Nummern, der KI-Bot und die Tarifstufe für den Chatflow-Builder sind einzeln bepreist, dazu kommt die Einrichtungsgebühr. Jeder Schritt nach oben, die vierte Person, die zweite Nummer, der erste automatisierte Ablauf, ist eine eigene Kaufentscheidung.
SendSeven beantwortet diese zwei Fragen anders: acht Kanäle in jedem Tarif, unbegrenzte Nutzer, Kontakte und WhatsApp-Nummern, vollständige Rollen- und Rechteverwaltung ab dem Einstiegstarif, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar, und die Meta-Gebühren rechnet Meta direkt mit Ihnen ab. Dafür sind wir bei zwei Punkten offen: Unser Basic-Tarif für 49 Euro enthält bewusst keine KI und keine Automatisierung, die beginnen im Professional-Tarif für 79 Euro. Und eine iOS-App haben wir noch nicht. Wenn Ihr Team wächst und Sie Kundenkommunikation über den ganzen Lebenszyklus führen wollen, rechnen Sie Ihre eigenen Zahlen einmal gegen die SendSeven-Preisseite: Personen im Team, WhatsApp-Nummern, Nachrichten pro Monat. Diese drei Zahlen entscheiden den Vergleich, nicht die Zeile mit dem Einstiegspreis.
Weitere Vergleiche & Alternativen
Direktvergleiche
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